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1:2Diese Natur unterliegt einem ausgewogenen System, unumstößlichen Gesetzen, einer vollkommenen Ordnung und einer vollendeten Gestaltung, wovon sie niemals abweicht. Das gilt in einem Ausmaß, dass du, solltest du es mit Einsicht und Unterscheidungskraft betrachten, erkennen würdest, dass alle Dinge in der Welt des Daseins – von den kleinsten unsichtbaren Teilchen bis zu den größten Gestirnen, wie die Sonne, die anderen großen Sterne und leuchtenden Himmelskörper – hinsichtlich ihrer Ordnung, Zusammensetzung, äußeren Gestalt oder Bewegung aufs Vollkommenste angeordnet sind, und einem universellen Gesetz gehorchen, von dem sie niemals abweichen.1:3Betrachtest du die Natur als solche, so erkennst du, dass sie weder Bewusstsein noch Willen hat. Es liegt in der Natur des Feuers, zu brennen; es brennt, ohne es zu wollen oder dessen gewahr zu sein. Es liegt in der Natur des Wassers, zu fließen; es fließt, ohne es zu wollen oder dessen gewahr zu sein. Es liegt in der Natur der Sonne, Licht zu spenden; sie scheint, ohne es zu wollen oder dessen gewahr zu sein. Es liegt in der Natur des Dampfes, aufzusteigen; er steigt empor, ohne es zu wollen oder dessen gewahr zu sein. So wird deutlich, dass die natürliche Bewegung in allem Erschaffenen zwingend erfolgt und sich nichts aus eigenem Antrieb bewegt, mit Ausnahme des Tieres und insbesondere des Menschen.1:4Der Mensch kann der Natur widerstehen und sich ihr widersetzen, da er die Beschaffenheit der Dinge entdeckt und dank dieser Entdeckung die Natur selbst beherrscht. Tatsächlich geht jegliche Fertigkeit, die der Mensch entwickelt hat, aus dieser Entdeckung hervor. Er hat zum Beispiel den Telegrafen erfunden, der Ost und West verbindet. Daran sieht man, dass der Mensch über die Natur herrscht.1:5Können nun ein solches System, eine solche Ordnung und solche Gesetze, wie du sie im Dasein beobachtest, allein der Wirkung der Natur zugeschrieben werden, obwohl doch die Natur selbst weder Bewusstsein noch Verstand besitzt? So wird deutlich, dass diese Natur, die weder Bewusstsein noch Verständnis hat, im Griff des allmächtigen Herrn liegt, der die Welt der Natur beherrscht und sie dazu bewegt, hervorzubringen, was immer Er wünscht.1:6Einige sagen, dass die menschliche Existenz zu jenen Dingen gehört, die in der Welt des Seins erschienen sind und die den Erfordernissen der Natur geschuldet sind. Sollte dies zutreffen, so wäre der Mensch der Zweig und die Natur die Wurzel. Kann es sein, dass Wille, Bewusstsein und bestimmte Vorzüge im Zweig vorhanden sind, aber in der Wurzel fehlen?1:7Daher ist klar, dass die Natur in ihrem innersten Wesen im machtvollen Griff Gottes ruht, und dass es dieser Ewige und Allmächtige ist, der die Natur vollkommenen Gesetzen und Ordnungsprinzipien unterwirft und über sie herrscht.Kapitel 2Beweise und Argumente für die Existenz Gottes2:1Zu den Beweisen und Argumenten für die Existenz Gottes gehört die Tatsache, dass der Mensch sich nicht selbst erschaffen hat, vielmehr, dass sein Schöpfer und Gestalter ein anderer ist. Es lässt sich gewiss nicht leugnen, dass der Schöpfer des Menschen nicht mit dem Menschen zu vergleichen ist, denn ein machtloses Wesen kann kein anderes Wesen erschaffen, vielmehr muss ein Schöpfer in seinem Wirken jede Vollkommenheit aufweisen, um sein Werk hervorzubringen.2:2Kann ein Werkstück vollkommen sein, wenn der Handwerker unvollkommen ist? Kann ein Gemälde ein Meisterwerk sein, wenn der Maler es zwar geschaffen hat, aber seine Kunst nicht vollkommen beherrscht? Nein: Das Bild kann nicht wie der Maler sein, denn sonst hätte es sich selbst gemalt. Wie vollendet das Gemälde auch immer sein mag, im Vergleich zum Maler ist es absolut mangelhaft.2:3So ist die bedingte Welt der Ursprung von Unzulänglichkeiten und Gott der Ursprung der Vollkommenheit. Gerade die Mängel der bedingten Welt zeugen von der Vollkommenheit Gottes. Wenn du zum Beispiel den Menschen betrachtest, stellst du fest, dass er schwach ist, und gerade die Schwäche des Geschöpfes ist ein Zeichen der Macht des Ewigen, des Allmächtigen, denn ohne Macht wäre Schwäche nicht vorstellbar. Die Schwäche des Geschöpfes ist also ein Zeichen für die Macht Gottes: Ohne Macht könnte es keine Schwäche geben. Diese Schwäche verdeutlicht, dass es eine Macht in der Welt gibt.2:4Desgleichen gibt es Armut in der bedingten Welt, also muss es Reichtum geben, damit Armut in der Welt sichtbar wird. Es gibt Unwissenheit in der bedingten Welt, also muss es Wissen geben, damit Unwissenheit sichtbar wird. Wenn es kein Wissen gäbe, könnte es auch keine Unwissenheit geben; denn Unwissenheit ist die Abwesenheit von Wissen, und wenn es keine Existenz gäbe, könnte Nicht-Existenz nicht sein.2:5Es ist sicher, dass die gesamte bedingte Welt unter einer Ordnung und einem Gesetz steht, wovon sie niemals abweichen kann. Selbst der Mensch muss sich dem Tod, dem Schlaf und anderen Daseinsbedingungen beugen – das heißt, er ist in bestimmten Bereichen Zwängen unterworfen, und eben diese Zwänge lassen auf die Existenz eines Allbezwingenden schließen. Solange die bedingte Welt durch Abhängigkeit gekennzeichnet ist und solange diese Abhängigkeit eines ihrer Wesensmerkmale ist, muss es Einen geben, der in Seinem eigenen Wesen von allem unabhängig ist. In gleicher Weise zeigt die Existenz eines Kranken, dass es einen Gesunden geben muss, denn ohne Letzteren wäre die Existenz des Ersteren nicht feststellbar.2:6Offensichtlich gibt es also einen Ewigen, Allmächtigen, der Inbegriff der Vollkommenheit ist, denn andernfalls würde Er sich nicht von den Geschöpfen unterscheiden. So zeugt selbst das kleinste erschaffene Ding in der ganzen Welt des Daseins von der Existenz eines Schöpfers. Dieses Stück Brot etwa genügt als Beweis dafür, dass es jemand hergestellt hat.2:7Gütiger Gott! Schon die äußere Veränderung des kleinsten aller Dinge beweist die Existenz eines Schöpfers: Wie könnte dann dieses riesige, grenzenlose Universum sich selbst erschaffen haben und ausschließlich durch die Wechselwirkung der Elemente ins Dasein getreten sein? Wie offensichtlich falsch ist solch eine Vorstellung!2:8Dies sind theoretische Begründungen, die für schwache Seelen angeführt werden, wenn sich aber das geistige Auge öffnet, so wird es hunderttausend eindeutige Beweise schauen. Wenn daher der Mensch den Geist in seinem Innersten spürt, braucht er keine Beweise für dessen Existenz; aber für jene, die der Gnade des Geistes beraubt sind, muss man Begründungen aus der äußeren Welt heranziehen.Kapitel 3Die Notwendigkeit eines Erziehers3:1Wenn wir das Dasein betrachten, stellen wir fest, dass im Mineral-, Pflanzen-, Tier- und Menschenreich alles und jedes eines Erziehers bedarf.3:2Wird das Feld von niemandem bestellt, ist das Resultat ein Dickicht wildwachsenden Unkrauts, wenn sich jedoch ein Bauer findet, um es zu bewirtschaften, wird die bevorstehende Ernte viele Lebewesen versorgen. Es ist also offensichtlich, dass das Land der Bewirtschaftung durch einen Bauern bedarf. Betrachte die Bäume: Wenn niemand für sie sorgt, werden sie keine Früchte tragen, und ohne Früchte sind sie nutzlos. Überlässt man sie einem Gärtner zur Pflege, wird der unfruchtbare Baum fruchtbar, und durch Kultivierung, Kreuzung und Veredelung bringt ein Baum mit bitteren Früchten süße Früchte hervor. Dies sind rationale Argumente, wie Menschen sie heutzutage erwarten.3:3Betrachte auch die Tiere: Zähmt man ein Tier, wird es zutraulich, während der Mensch einem Tier gleich wird, wenn er ohne Bildung und Erziehung bleibt. Es ist sogar so, dass ein Mensch, der der Herrschaft der Natur überlassen wird, noch tiefer fällt als das Tier, wird er aber erzogen, wird er einem Engel gleich. Denn die meisten Tiere fressen ihre eigenen Artgenossen nicht, aber Menschen im Sudan, inmitten von Afrika, zerfleischen und verzehren sich gegenseitig.3:4Nun beobachte, dass es die Bildung ist, die Ost und West der Herrschaft des Menschen unterstellt, all diese wunderbaren Handwerkskünste erzeugt, diese mächtigen Künste und Wissenschaften vorantreibt und diese neuen Entdeckungen und Unterfangen erst ermöglicht. Ohne einen Erzieher wären die Voraussetzungen für Wohlergehen, Zivilisation und Menschlichkeit nicht geschaffen worden. Wenn ein Mensch allein gelassen wird in der Wildnis, wo er keinem seiner Artgenossen begegnet, wird er zweifellos nichts als ein Tier. Es ist daher klar, dass ein Erzieher erforderlich ist.3:5Doch es gibt drei Arten von Erziehung: auf materieller, menschlicher und geistiger Ebene. Die Erziehung auf materieller Ebene dient dem Wachstum und der Entwicklung des Körpers und besteht darin, seine Versorgung zu sichern sowie die Mittel für ein unbeschwertes Leben bereitzustellen. Diese Erziehung gilt für Mensch und Tier gleichermaßen.3:6Erziehung und Bildung auf menschlicher Ebene umfasst hingegen Zivilisation und Fortschritt, das heißt gute Staatsführung, Gesellschaftsordnung, menschliche Wohlfahrt, Handel und Industrie, Künste und Wissenschaften, bedeutsame Entdeckungen und große Unternehmungen, was die zentralen Unterscheidungsmerkmale zwischen Mensch und Tier sind.3:7Was die göttliche Erziehung betrifft, so ist sie die Erziehung durch das Königreich Gottes und besteht darin, himmlische Vollkommenheit zu erlangen. Das ist die wahre Erziehung, denn durch sie wird der Mensch zum Mittelpunkt göttlicher Segnungen und zur Verkörperung des Verses »Lasset uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei.«Genesis 1:26A Das ist das höchste Ziel für die Menschenwelt.3:8Nun, es bedarf eines Erziehers, der in der Lage ist, zugleich auf der materiellen, menschlichen und geistigen Ebene zu erziehen, damit seine Autorität auf allen Daseinsstufen wirken kann. Und sollte jemand sagen: »Ich bin mit vollkommener Vernunft und Einsicht begabt und bedarf keines solchen Erziehers«, so würde er das Offenkundige leugnen. Es ist, als ob ein Kind sagen würde: »Ich brauche keine Erziehung, sondern werde entsprechend meinem eigenen Denken und Verständnis nach der Vollkommenheit des Daseins streben«, oder als ob ein Blinder behauptete: »Ich brauche kein Augenlicht, denn es gibt viele Blinde, die zurechtkommen.«3:9Es ist daher klar und erwiesen, dass der Mensch eines Erziehers bedarf. Dieser Erzieher muss zweifellos in jeder Hinsicht vollkommen sein und sich vor allen Menschen auszeichnen. Denn wenn er wie jeder andere wäre, könnte er niemals ihr Erzieher sein, zumal er sie zugleich in materieller, menschlicher und geistiger Hinsicht erziehen muss. Das bedeutet, er muss für die Regelung ihrer materiellen Belange sorgen, und eine Gesellschaftsordnung stiften, damit sie einander darin unterstützen, für ihren Lebensunterhalt zu sorgen und damit ihre materiellen Belange in jeder Hinsicht geordnet sein mögen.3:10Ebenso muss er das Fundament der menschlichen Bildung legen – das heißt, er muss Verstand und Denken der Menschen so schulen, dass sie bedeutsame Fortschritte erzielen können; dass Wissenschaft und Erkenntnisse wachsen und gedeihen; dass die Wirklichkeit der Dinge, die Geheimnisse des Universums und die Eigenschaften alles Existierenden enthüllt werden; dass Gelehrsamkeit, Entdeckungen und große Unternehmungen sich täglich mehren; und dass aus dem mit den Sinnen Wahrgenommenen durch den Verstand Schlüsse gezogen und Erkenntnisse abgeleitet werden können.3:11Er muss auch geistige Erziehung vermitteln, damit Geist und Verstand die metaphysische Welt wahrnehmen, den geheiligten Odem des Heiligen Geistes einatmen und mit den himmlischen Heerscharen in Beziehung treten möge, und damit göttliche Segnungen sich in der Wirklichkeit des Menschen offenbaren, auf dass alle Namen und Attribute Gottes sich in der Wirklichkeit des Menschen spiegeln mögen und die Bedeutung des gesegneten Verses: »Lasset uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei« verwirklicht werde.3:12Es ist allerdings klar, dass menschliche Macht allein dieser gewaltigen Aufgabe nicht gewachsen ist und menschliches Denken allein solche Segnungen nicht bewirken kann. Wie kann eine einzelne Person ohne Hilfe oder Unterstützung das Fundament für ein solch erhabenes Bauwerk legen? Es bedarf somit einer göttlichen, einer geistigen Kraft, die ihn befähigt, diesen Auftrag zu erfüllen. Schau, wie ein geheiligtes Wesen der Menschenwelt neues Leben einhaucht, das Antlitz der Erde verwandelt, den Verstand der Menschen weiterentwickelt, die Seelen belebt, neues Leben entstehen lässt, neue Grundlagen schafft, die Welt ordnet, die Völker und Religionen unter einem Banner versammelt, den Menschen aus dem Griff der Niedertracht und der Unzulänglichkeit befreit und ihn ermahnt und ermutigt seine angeborene und erworbene Vollkommenheit zu entfalten. Gewiss kann nichts anderes als eine göttliche Macht eine solche Meisterleistung vollbringen! Man muss dies gerecht betrachten, hier ist Unvoreingenommenheit geboten.3:13Eine heilige Seele verbreitet – ohne jede Hilfe oder Unterstützung – eine Sache, die alle Regierungen und Völker der Erde, trotz all ihrer Macht und ihrer Armeen, zu fördern und zu verbreiten außerstande sind! Kann dies durch bloße menschliche Kraft erreicht werden? Nein, bei Gott! Christus hat zum Beispiel allein und auf sich gestellt das Banner des Friedens und der Freundschaft gehisst – eine Tat, dergleichen alle mächtigen Regierungen der Welt mit vereinten Kräften nicht vollbringen konnten. Schau, in welch großer Zahl die verschiedenen Regierungen und Nationen wie Italien, Frankreich, Deutschland, Russland, England und andere unter dem gleichen Baldachin versammelt wurden! Entscheidend ist, dass das Erscheinen Christi die Verbundenheit dieser unterschiedlichen Völker bewirkte. Tatsächlich waren einige dieser Völker, die an Christus glaubten, so geeint, dass sie sogar Leben und Vermögen füreinander hingaben. Das blieb so bis zur Zeit Konstantins, der der Sache Christi zu höherem Ansehen verhalf. Nach einer gewissen Zeit kam es wegen unterschiedlicher Interessen erneut zu Spaltungen unter ihnen. Damit ist gemeint, dass Christus diese Völker einte, nach langer Zeit die Regierungen aber von neuem Zwietracht heraufbeschworen.3:14Kurzum, Christus hat vollbracht, wozu alle Könige der Erde außerstande waren. Er vereinte unterschiedliche Nationen und veränderte althergebrachte Bräuche. Schau, welche großen Gegensätze zwischen Römern, Griechen, Syrern, Ägyptern, Phöniziern, und Israeliten, sowie anderen Völkern Europas bestanden. Christus schaffte diese Gegensätze ab und wurde zum Wegbereiter für die Eintracht unter diesen Volksgruppen. Auch wenn die Regierungen nach längerer Zeit diese Einheit zerstörten, hatte Christus Seine Mission doch erfüllt.3:15Damit ist gemeint, dass der universelle Erzieher auf materieller, menschlicher und geistiger Ebene zugleich wirkt. Erhaben über die Welt der Natur, muss Er über eine andere Macht verfügen, damit Er die Stufe eines göttlichen Lehrers einnehmen kann. Übte Er nicht eine solch himmlische Macht aus, so wäre Er nicht in der Lage zu erziehen, denn Er wäre selbst unvollkommen. Wie könnte Er dann Vervollkommnung fördern? Wäre Er unwissend, wie könnte Er anderen zu Wissen verhelfen? Wäre Er ungerecht, wie könnte Er andere dazu bringen, gerecht zu handeln? Wäre Er irdisch gesinnt, wie könnte Er in anderen himmlische Eigenschaften wecken?3:16Jetzt müssen wir unvoreingenommen betrachten, ob diese göttlichen Manifestationen, die erschienen sind, all die Eigenschaften innehatten oder nicht. Fehlten ihnen diese Eigenschaften und diese Vollkommenheit, dann wären sie keine wahren Erzieher.3:17Wir brauchen also für rationale Menschen rationale Argumente als Beweis für das Prophetentum Mose, Christi und der anderen göttlichen Manifestationen. Die Beweisführung, die uns hier vorliegt, fußt nicht auf Überlieferungen, sondern auf rationalen Argumenten.3:18So zeigen rationale Argumente, dass für die Welt des Daseins ein Erzieher zwingend erforderlich ist, und ihre Erziehung durch eine himmlische Macht erfolgen muss. Diese himmlische Macht ist ohne Zweifel die göttliche Offenbarung und durch diese Macht, die menschliche Macht übersteigt, muss die Welt erzogen werden.Kapitel 4Abraham4:1Unter denen, die über diese göttliche Macht verfügten und durch sie bestätigt wurden, war Abraham. Der Beweis hierfür ist: Abraham wurde in Mesopotamien geboren und stammte aus einer Familie, die nicht um die Einheit Gottes wusste; Er stellte sich gegen die eigene Sippe, die Obrigkeit und sogar gegen Seine eigene Familie; Er lehnte all ihre Götter ab, und allein und auf sich gestellt widerstand Er einem mächtigen Volk. Solch hartnäckiger Widerstand war keineswegs einfach. Es ist, als würde man heutzutage unter Christen, die sich fest an die Bibel halten, Christus leugnen oder als würde man am päpstlichen Hof – Gott bewahre! – wider Christus lästern, sich gegen all Seine Anhänger auflehnen und sich dabei äußerst grob verhalten.4:2Diese Menschen glaubten nicht an einen Gott, sondern an viele Götter, denen sie Wunder zuschrieben, und deshalb erhoben sie sich alle gegen Abraham. Niemand unterstützte Ihn außer Sein Neffe Lot sowie ein oder zwei andere Personen ohne nennenswerten Einfluss. Schließlich zwang ihn die heftige Gegnerschaft Seiner Feinde völlig zu Unrecht dazu, Seine Heimat zu verlassen. Tatsächlich wurde Er verbannt, um Ihn zugrunde zu richten, damit keine Spur von Ihm verbliebe. Daraufhin kam Abraham hier in diese Gegend, also ins Heilige Land.
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