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36:3Wie gut ist es doch, wenn die Freunde sich so nahe sind wie ein Bündel Strahlen, wenn sie Seite an Seite stehen in einer starken, ungebrochenen Front. Denn jetzt vereint die Sonne der Welt des Seins mit ihren Strahlen der Wirklichkeit alle, die dieses Licht anbeten; in unendlicher Gnade sammeln diese Strahlen alle Völker unter diesem breiten Obdach. Deshalb müssen alle Seelen wie eine einzige Seele werden, alle Herzen wie ein Herz. Lasst alle frei werden von den vielfältigen Eigenarten, die aus Lust und Leidenschaft geboren sind, und lasst sie in der Einheit ihrer Liebe zu Gott eine neue Lebensbahn finden.36:4O ihr beiden Mägde Gottes! Jetzt ist es Zeit für euch, dass ihr segenspendende Kelche werdet, gefüllt bis zum Rand, belebende Winde aus dem Paradies Abhá, Moschusduft über euer Land verbreitend. Macht euch frei vom Leben dieser Welt. Sehnt euch auf jeder Stufe nach dem Nichtsein; denn wenn der Strahl zur Sonne zurückkehrt, wird er ausgelöscht; wenn der Tropfen zum Meer zurückkommt, verschwindet er, und wenn der aufrichtig Liebende seinen Geliebten findet, gibt er seine Seele auf.36:5Solange ein Wesen seinen Fuß nicht auf das Feld des Opfers setzt, ist es jeder Gunst und Gnade beraubt. Das Feld des Opfers aber ist der Zustand, da das Selbst stirbt, damit der strahlende Glanz des lebendigen Gottes hervorbrechen kann. Das Feld des Martyriums ist der Ort der Loslösung vom Selbst, der Ort, wo die Hymnen der Ewigkeit emporsteigen können. Tut, was ihr vermögt, um eures Selbstes völlig überdrüssig zu werden, und bindet euch an jenes strahlende Antlitz. Sowie ihr diese Höhen der Dienstbarkeit erreicht habt, werdet ihr alle erschaffenen Dinge in eurem Schatten versammelt finden. Das ist grenzenlose Gnade; das ist die höchste Souveränität. Das ist das Leben, das nicht vergeht. Alles andere ist letztlich nur offenbare Verdammnis und schlimmer Verlust.36:6Preis sei Gott, das Tor grenzenloser Gnade ist weit geöffnet, die himmlische Tafel ist gedeckt, die Diener des Barmherzigen und Seine Mägde sind zum Fest versammelt. Strebt danach, euren Anteil an diesem ewigen Mahl zu erhalten, damit ihr in dieser und der zukünftigen Welt geliebt und geachtet seid.3737:1O ihr lieben Freunde ‘Abdu’l-Bahás! Ein gesegneter Brief von euch ist eingegangen; er berichtet über die Wahl eines Geistigen Rates. Mein Herz wurde sehr froh, als ich hörte, dass die Freunde jenes Gebietes – gelobt sei Gott – in vollkommener Einheit, Freundschaft und Liebe die neue Wahl abgehalten haben und dass es ihnen gelungen ist, Seelen zu wählen, die geheiligt sind, begünstigt an der Heiligen Schwelle, bekannt unter den Freunden für ihre Standhaftigkeit und Festigkeit im Bündnis.37:2Jetzt müssen sich diese gewählten Vertreter erheben, in Geistigkeit und Freude zu dienen, in reiner Absicht, stark angezogen vom Duft des Allmächtigen, kraftvoll gestützt vom Heiligen Geist. Lasst sie das Banner der Führung hissen, und als Soldaten der himmlischen Heerscharen lasst sie Gottes Wort erhöhen, Seinen süßen Duft verbreiten, die Menschenseelen erziehen und den Größten Frieden fördern.37:3Wahrlich, es wurden gesegnete Seelen gewählt. Im Augenblick, als ich ihre Namen las, überlief mich ein Schauer geistiger Freude, weil ich erkannte, dass dortzulande – gelobt sei Gott – Menschen erweckt wurden, welche Diener des Königreiches und bereit sind, ihr Leben für Ihn, der Seinesgleichen nicht hat, hinzugeben.37:4O meine lieben Freunde! Erleuchtet diesen Rat mit dem Glanz der Gottesliebe. Lasst ihn laut die freudigen Weisen der Himmelssphären anstimmen. Lasst ihn gedeihen durch die Speisen beim Abendmahl des Herrn, an der himmlischen Festtafel Gottes. Versammelt euch in ungetrübter Freude und sprecht zu Beginn eurer Zusammenkunft dieses Gebet:37:5O Du Herr des Königreiches! Leiblich sind wir hier versammelt, doch unsere verzückten Herzen sind von Deiner Liebe fortgetragen. Hingerissen sind wir vom Strahlenglanz Deines Antlitzes. Schwach, wie wir sind, harren wir der Offenbarungen Deiner Macht und Gewalt. Arm sind wir und mittellos, doch aus Deines Reiches Schatzkammern erhalten wir Wohlstand die Fülle. Nur Tropfen sind wir, doch speisen wir uns aus den Tiefen Deines Meeres. Nur Staubkörner sind wir, doch leuchten wir in Deiner Sonne herrlichem Strahlenglanz.37:6O Du unser Versorger! Sende Deine Hilfe auf uns nieder, so dass jeder von uns hier eine leuchtende Kerze werde, ein Anziehungspunkt, ein Bote, der zu Deinen himmlischen Reichen ruft, bis wir schließlich die Welt hienieden zum Spiegelbild Deines Paradieses machen.37:7O ihr meine lieben Freunde! Es ist die Pflicht der Räte jener Gebiete, miteinander in Verbindung und Briefverkehr zu stehen. Auch sollen sie sich mit den Räten im Osten austauschen, so dass sie Mittler für die Vereinigung der ganzen Welt werden.37:8O ihr geistigen Freunde! Eure Standhaftigkeit muss so groß sein, dass – sollten die Böswilligen alle Gläubigen töten und nur einen einzigen übrig lassen – der letzte Überlebende allein allen Völkern der Erde widerstünde und weiterhin nah und fern die heiligen Düfte Gottes verbreitete. Wenn euch eine Schreckensnachricht, ein Wort über schlimme Begebenheiten aus dem Heiligen Land erreicht, so sorgt dafür, dass ihr nicht wankt; seid nicht niedergeschlagen vor Kummer, seid nicht erschüttert. Vielmehr erhebt euch sofort mit eiserner Entschlossenheit und dient dem Reiche Gottes.37:9Dieser Diener an der Schwelle des Herrn war stets in Gefahr. Er ist auch jetzt in Gefahr. Zu keiner Zeit gab es für mich die geringste Hoffnung auf Sicherheit. Mein höchster Wunsch ist, aus dem gnadenreichen, randvollen Becher des Martyriums zu trinken, auf dem Feld des Opfers sterben zu dürfen und mich an jenem Wein zu laben, der das kostbarste Geschenk Gottes ist. Dies ist meine höchste Hoffnung, mein innigstes Sehnen.37:10Wir hören, dass die Sendschreiben IshráqátDie Pracht, [siehe Bahá’u’lláh, in: Botschaften aus ‘Akká, Kap. 8].A, ṬarázátDer Schmuck, [siehe Bahá’u’lláh, in: Botschaften aus ‘Akká, Kap. 4].A, BishárátDie frohen Botschaften, [siehe Bahá’u’lláh, Botschaften aus ‘Akká, Kap. 3].A, TajallíyátDer Strahlenglanz, [siehe Bahá’u’lláh, in: Botschaften aus ‘Akká, Kap. 5].A und KalimátWorte des Paradieses, [siehe Bahá’u’lláh, in: Botschaften aus ‘Akká Kap. 6].A übersetzt und dortzulande veröffentlicht worden sind. In diesen Sendschreiben findet ihr ein Modell dafür, wie man sein und wie man leben soll.3838:1O Dienerin Gottes, die du dich wie ein frischer, zarter Zweig im Windhauch der Liebe Gottes bewegst! Ich habe deinen Brief gelesen, der von deiner grenzenlosen Liebe, deiner tiefen Ergebenheit und deinem steten Gedenken an deinen Herrn kündet.38:2Verlasse dich auf Gott. Gib deinen eigenen Willen auf und halte an dem Seinen fest, lasse deine Wünsche beiseite und nimm die Seinen an, auf dass du Seinen Dienerinnen ein heiliges, geistiges Vorbild aus Gottes Reich werdest.38:3Wisse, o Dienerin, dass vor dem Antlitz Bahás die Frauen so viel gelten wie die Männer und dass Gott die ganze Menschheit nach Seinem Ebenbild erschaffen hat. Dies bedeutet, dass Männer und Frauen gleichermaßen die Verkünder Seiner Namen und Eigenschaften sind und vom geistigen Standpunkt aus kein Unterschied zwischen ihnen besteht. Wer sich Gott nähert, ob Mann oder Frau, hat die größte Gunst erlangt. Wie viele glühend ergebene Dienerinnen haben sich im schützenden Schatten Bahás den Männern überlegen erwiesen und selbst die Berühmten der Erde überflügelt.38:4Das Haus der Gerechtigkeit jedoch ist gemäß dem ausdrücklichen Text des Gesetzes Gottes nur für Männer bestimmt; dies ist eine der Weisheiten Gottes, des Herrn, welche in absehbarer Zeit so klar wie die Sonne am Mittag offenbar werden wird.38:5Was nun euch betrifft, o ihr anderen Dienerinnen, die ihr die himmlischen Düfte liebt, haltet heilige Versammlungen ab und gründet Geistige Räte, denn sie sind die Grundlage für die Verbreitung der süßen Düfte Gottes; sie erhöhen Sein Wort, halten die Lampe Seiner Gnade hoch, verkünden Seine Religion und verbreiten Seine Lehren – und welche Gnade ist größer als diese? Diese Geistigen Räte werden vom Geist Gottes unterstützt. Ihr Verteidiger ist ‘Abdu’l-Bahá. Über sie breitet Er Seine Flügel aus. Welche Gnade ist größer als diese? Diese Geistigen Räte sind strahlende Leuchten und himmlische Gärten, aus denen die Düfte der Heiligkeit über alle Regionen wehen und die Leuchten der Erkenntnis über alles Erschaffene strahlen. Von ihnen strömt der Geist des Lebens nach allen Richtungen. Sie sind wahrlich zu allen Zeiten und unter allen Umständen die mächtigen Quellen des Fortschritts für den Menschen. Welche Gnade ist größer als diese?3939:1O Magd Gottes! Dein Brief ist angekommen mit der Nachricht, dass in jener Stadt ein Rat errichtet wurde.39:2Schaut nicht auf eure geringe Zahl, sucht vielmehr nach Herzen, die rein sind. Eine geheiligte Seele ist tausend anderen Seelen vorzuziehen. Wenn eine Handvoll Menschen sich in Liebe, in völliger Reinheit und Heiligkeit mit von der Welt gelösten Herzen versammelt, wenn sie dabei die Empfindungen des Königreiches und die machtvoll anziehende Kraft des Göttlichen verspürt, wenn sie eins ist in froher Gemeinschaft, so wird diese Versammlung ihren Einfluss über die ganze Erde breiten. Das Wesen dieser Menschen, die Worte, die sie sprechen, die Taten, die sie tun, setzen die Segnungen des Himmels frei und lassen einen Schimmer der ewigen Seligkeit ahnen. Die himmlischen Heerscharen werden sie verteidigen, die Engel des Paradieses Abhá werden ohne Unterlass zu ihrer Hilfe herabsteigen.39:3»Engel« bedeuten die Bestätigungen Gottes und Seine himmlischen Kräfte. Auch sind Engel gesegnete Wesen, die alle Bindungen zur niederen Welt gelöst haben, befreit von den Ketten des Selbstes und den Wünschen des Fleisches, die Herzen verankert in den himmlischen Gefilden des Herrn. Sie sind aus dem Königreich und himmlisch, sie sind von Gott und geistig, sie offenbaren Gottes reiche Gnade, sie sind Aufgangsorte Seiner geistigen Segnungen.39:4O Dienerin Gottes! Gepriesen sei Gott, dein lieber Mann verspürt die süßen Düfte, die aus den Gärten des Himmels wehen. Nun musst du ihn Tag für Tag durch die Liebe Gottes und deine guten Taten immer näher zum Glauben hinziehen.39:5Das waren wahrhaftig schreckliche Geschehnisse in San Franzisko.das Erdbeben von 1906.A Katastrophen dieser Art sollen dazu dienen, die Menschen wachzurütteln und die Liebe ihrer Herzen zu dieser unbeständigen Welt zu schwächen. Nur in dieser niederen Welt geschehen so tragische Dinge: Dies ist der Becher, der bitteren Wein bietet.4040:1O ihr Geliebten ‘Abdu’l-Bahás! Ich habe eure Berichte mit großer Freude gelesen; sie sind von einer Art, die das Herz ermuntert und erfrischt, die Seele glücklich macht. Wenn euer Rat durch den heiligen Hauch des Allbarmherzigen und durch Seine göttlichen Bestätigungen beharrlich, fest und standhaft bleibt, wird er beachtliche Ergebnisse hervorbringen und mit Unternehmungen von großer Tragweite Erfolg haben.40:2Die Geistigen Räte, die in diesem Zeitalter Gottes, in diesem heiligen Jahrhundert, zu errichten sind, hatten unbestreitbar nicht ihresgleichen in den vergangenen Zyklen, waren doch Ratsversammlungen, die Macht ausübten, bisher auf die Unterstützung kraftvoller Führerpersönlichkeiten angewiesen, während diese Räte auf die Hilfe der Schönheit Abhá gegründet sind. Verteidiger und Schutzherr jener anderen Ratsversammlungen war ein Fürst, ein König, ein Hohepriester oder die Masse des Volkes. Doch diese Geistigen Räte haben als Beschützer, Erhalter, Helfer und Beleber den allgewaltigen Herrn.40:3Schaut nicht auf die Gegenwart. Richtet euren Blick auf künftige Zeiten. Wie klein ist der Same zu Beginn, aber am Ende ist er ein mächtiger Baum. Schaut nicht auf den Samen, schaut auf den Baum, auf seine Blüten, Blätter und Früchte. Denkt an die Zeit Christi, als nur ein kleines Häuflein Ihm nachfolgte, und seht, was für ein mächtiger Baum aus diesem Samen wurde, seht seine Früchte. Nun werden noch größere Ereignisse eintreten; denn dies ist die Vorladung des Herrn der Heerscharen, dies ist der Posaunenstoß des lebendigen Herrn, dies ist die Hymne des Weltfriedens, dies ist das Banner der Redlichkeit, des Vertrauens und der Verständigung, aufgepflanzt inmitten all der vielfarbigen Völker des Erdballs. Dies ist die Sonne der Wahrheit mit ihrem Strahlenglanz; dies ist der Geist Gottes in all Seiner Heiligkeit. Diese mächtigste Sendung wird die ganze Erde umspannen; unter ihrem Banner werden sich alle Völker versammeln und Schutz finden. Deshalb wisset um die lebensnotwendige Bedeutung dieses zarten Samens, den der wahre Landmann mit den Händen Seines Erbarmens in die gepflügten Felder des Herrn säte und mit den Schauern der Segnungen und Gnadengaben wässerte; nun lässt Er ihn wachsen und gedeihen in der Wärme und im Lichte der Sonne der Wahrheit.40:4Deshalb, o ihr Geliebten Gottes, bringt Ihm euren Dank dar, denn Er lässt euch solchen Segen zukommen, solche Gaben empfangen. Selig seid ihr, mit dieser reichen Gnade wird euch frohe Botschaft zuteil.4141:1O du, der du treu und standhaft im Bündnis bist! Der Brief, den du geschrieben hast,… wurde mir gezeigt; die darin ausgedrückten Ansichten sind sehr lobenswert. Es ist die Pflicht des Geistigen Beratungsgremiums von New York, mit dem von Chikago voll übereinzustimmen. Beide Beratungsgremien müssen gemeinsam gutheißen, was sie für die Veröffentlichung und Verteilung geeignet finden. Anschließend mögen sie eine Kopie nach ‘Akká schicken, damit es auch hier gebilligt werde. Sodann wird das Material zurückgeschickt, damit es veröffentlicht und verbreitet werden kann.41:2Die Frage des Zusammenwirkens und der Übereinkunft der beiden Geistigen Räte von Chikago und New York ist von allergrößter Wichtigkeit, und sobald in Washington ordnungsgemäß ein Geistiger Rat gebildet ist, sollten jene beiden Räte auch zu diesem Geistigen Rat Bande der Einheit knüpfen. Zusammengefasst: Es ist der Wunsch Gottes, des Herrn, dass die Geliebten Gottes und die Dienerinnen des Barmherzigen im Westen Tag für Tag in Harmonie und Einheit enger zusammenkommen. Solange das nicht erreicht ist, wird die Arbeit nicht voranschreiten. Die Geistigen Räte sind vereint das wirksamste Werkzeug, um Einheit und Harmonie zu bewirken. Diese Angelegenheit hat höchste Bedeutung; dies ist der Magnet, der die Bestätigungen Gottes anzieht. Wenn dereinst die Einheit zwischen den Freunden – diese göttliche Geliebte – in all ihrer Schönheit mit dem Schmuck des Reiches Abhá angetan ist, werden jene Länder sicherlich in kurzer Zeit zum Paradies des Allherrlichen werden, und vom Westen her wird der Strahlenglanz der Einheit sein helles Licht auf die ganze Erde werfen.41:3Wir bemühen uns mit Herz und Seele, ohne Rast bei Tag und Nacht, ohne auch nur einen Augenblick der Ruhe, die Menschenwelt zum Spiegel der Einheit Gottes zu machen. Wie viel mehr müssen also die Geliebten des Herrn diese Einheit widerspiegeln? Und diese sehnliche Hoffnung, dieser unser brennender Wunsch wird erst dann sichtbar erfüllt sein, wenn sich die wahren Freunde Gottes erheben, die Lehren der Schönheit Abhá – möge mein Leben ein Lösegeld für Seine Geliebten sein – in die Tat umzusetzen. Eine Seiner Lehren lautet, dass Liebe und gute Absicht das Menschenherz so beherrschen müssen, dass die Menschen den Fremden als vertrauten Freund sehen, den Übeltäter als einen der ihren, den Ausländer als einen Angehörigen, den Feind als einen teuren, engen Gefährten. Wer sie tötet, den werden sie einen Lebensspender nennen; wer sich von ihnen abwendet, dem werden sie begegnen, als kehrte er sich ihnen zu; wer ihre Botschaft ablehnt, den werden sie betrachten, als anerkenne er die Wahrheit. Das bedeutet, sie müssen die ganze Menschheit so behandeln, wie sie die ihnen Wohlgesonnenen behandeln, ihre Mitgläubigen, ihre Angehörigen und ihre vertrauten Freunde.41:4Sollte diese Fackel die Weltgemeinschaft erleuchten, so werdet ihr bemerken, dass die ganze Erde einen Duft hervorbringt, dass sie ein wonnevolles Paradies geworden ist, dass ihre Oberfläche des höchsten Himmels Ebenbild ist. Dann wird die ganze Welt ein einziges Heimatland, ihre verschiedenen Völker ein einziges Geschlecht, die Nationen des Ostens und des Westens eine Hausgemeinschaft.41:5Ich hoffe sehr, dass dieser Tag kommen wird, dass dieser Glanz aufleuchtet, dass diese Schau in ihrer ganzen Schönheit enthüllt wird.4242:1O ihr Mitarbeiter, gestützt von Heerscharen aus dem Reich des Allherrlichen! Selig seid ihr, denn ihr seid im schützenden Schatten des Wortes Gottes zusammengekommen und habt Zuflucht gefunden in der Grotte Seines Bundes; ihr habt euren Herzen Frieden gebracht, indem ihr euch im Paradiese Abhá eingerichtet habt und von den sanften Winden aus dem Quell Seiner Güte wiegen lasset. Ihr habt euch erhoben, der Sache Gottes zu dienen, Seinen Glauben nah und fern zu verbreiten, Sein Wort zu künden und hoch die Banner der Heiligkeit aufzurichten in allen jenen Landen.
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