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1.5:17Wenn du entschlossen bist, Mein Blut zu vergießen, warum zögerst du dann? Jetzt hast du Macht und Herrschaft. Für Mich würde sich dies als ein gottgegebener Segen ohne Ende erweisen, während für dich und deine Helfershelfer aus dieser Tat die Strafe erwächst, die von Gott zugemessen wird.1.5:18Wie groß wäre die Glückseligkeit, die Mich erwartet, sprächest du ein solches Urteil; und welch unermeßliche Freude wäre Mein, fändest du dich zu dieser Tat bereit. Diese Gnade hat Gott jenen vorbehalten, die sich trauten Zugangs zu Seinem Hofe erfreuen. So willige denn ein und warte nicht länger. Fürwahr, mächtig ist dein Herr, der Rächer.1.5:19Schämst du dich nicht in der Gegenwart Gottes, daß du eingewilligt hast, Ihn, das Zeugnis Gottes, in eine Festung zu bringen und Ihn gefangen in die Hände der Ungläubigen zu geben? Wehe dir und ihnen, die sich zu dieser Stunde freuen, Mir eine so schmerzliche Demütigung zuzufügen…1.5:20Ich schwöre bei Ihm, der Mich ins Dasein rief, Ich kann keine Spur von Sündhaftigkeit in Mir entdecken und habe Mich nie nach anderem als der Wahrheit gerichtet; und Gott ist Mir genügend Zeuge. Schande der Welt und ihrem Volk und denen, die sich an irdischem Reichtum ergötzen und des künftigen Lebens vergessen.1.5:21Würde dir der Schleier von den Augen genommen, du würdest selbst auf dem Bauch durch den Schnee zu Mir kriechen, aus Furcht vor der raschen und nahen Strafe Gottes. Bei der Gerechtigkeit Dessen, der dich erschuf, wüßtest du, was während deiner Herrschaft geschah, du wünschtest nicht den Lenden deines Vaters entsprungen, sondern lieber dem Vergessen anheim gefallen zu sein. Aber was Gott, dein Herr, bestimmt hatte, geschah, und wehe den Unterdrückern an diesem Tag!1.5:22Mir scheint, du hast das nie irrende Buch nicht sorgfältig gelesen. Wenn du mit deinem Weg zufrieden bist und der Wahrheit nicht folgen willst, dann sei Mir Mein Weg und dir der deine. Wenn du Mich nicht unterstützt, warum trachtest du, Mich zu demütigen? Wahrlich, Gott erhört den, der zu Ihm fleht, und in Ihm findet alles seine höchste Vollendung in dieser Welt wie in der künftigen.1.5:23Fern sei der Herrlichkeit Gottes, des Herrn über Himmel und Erde, des Herrn der Schöpfung, was über Ihn behauptet wird von den Völkern der Welt, ausgenommen von Menschen, die treu Seinen Geboten folgen. Der Friede Gottes ruhe auf den Aufrichtigen unter Seinen Dienern!1.5:24Aller Preis sei Gott, dem Herrn aller Welten.Aus einem weiteren Brief an Muḥammad Sháh1.6:1Dies ist ein Brief von Ihm, dem wahren, unbestrittenen Führer. Darin ist das allumfassende Gesetz offenbart für alle, die bereitwillig Seinem Rufe lauschen oder zu den Rechtgeleiteten zählen wollen. Darin ist das allumfassende Gesetz verwahrt für die, welche Zeugnis ablegen für die Offenbarung deines Herrn, in Übereinstimmung mit dieser untrüglichen Waage. Wahrlich, die allumfassenden Gebote Gottes wurden ehedem in beredtem Arabisch dargelegt. Fürwahr, wessen Seele durch den Glanz des Lichtes Deines Herrn erschaffen ist, erkennt die Wahrheit und zählt zu denen, die dem einen wahren Gott treu gehorchen und wohl versichert sind…1.6:2O Muḥammad! Vor vier Jahren wurde der Ratschluß deines Herrn erfüllt; und von Anbeginn der Sache deines Herrn habe Ich dich ermahnt, Gott zu fürchten und nicht einer der Unwissenden zu sein. Ich sandte dir einen Boten mit einem wahrhaft leuchtenden Sendschreiben, aber die Teufelsdiener wiesen ihn hochmütig ab und stellten sich zwischen ihn und dich. Sie jagten ihn aus dem Land, dessen unbestrittener Herrscher du bist. So ist dir das Gute dieser und der zukünftigen Welt entgangen, es sei denn, du unterwirfst dich dem Gebote Gottes und gehörst zu denen, die rechtgeleitet sind.1.6:3Bei Meiner Rückkehr vom heiligen Haus Gottes
Die Ka‘bah in Mekka.
A sandte Ich dir eine ähnliche, nein, eine bedeutsamere Botschaft als zuvor. Gott ist fürwahr der beste Schutzherr und Zeuge. Ich schickte einen Boten mit Briefen zu dir, die Ich offenbart hatte, auf daß du dem Gebote Gottes gehorchest und nicht zu denen gehörest, die die Wahrheit von sich weisen. Der Unterdrücker aber beging, was keiner begehen wollte, nicht einmal einer der Verruchten oder der gemeinen Verbrecher…1.6:4Die Leiden, die Ich in diesem Land ertrug, hat keiner je ertragen. Wahrlich, dies alles kehrt zu Gott zurück, Er ist fürwahr der beste Beschützer und Er weiß alles. Was Mir vom ersten Tag bis heute von Seiten deines Volkes angetan wurde, ist Satans
vgl. Qur’án 4:119.
Q Werk. Seit der Zeit, da die Sache deines Herrn erschien, war keine deiner Taten annehmbar, und du bist in offenbarem Irrtum befangen, auch wenn in deinen Augen alles um deines Herrn willen geschieht. In Wahrheit, dein Tag ist nahe und du sollst um all dies befragt werden, und ganz gewiß übersieht Gott die Taten der Gottlosen nicht.1.6:5Nur deinetwegen haben Mich deine Helfer hochmütig zurückgewiesen, obschon sie weiter abgeirrt sind als die Narren.1.6:6Wähnst du, der Kanzler, den du ernanntest, könne dein Reich am besten führen und schützen? Nein, Ich schwöre bei deinem Herrn! Er wird dich in große Schwierigkeiten bringen durch das, was Satan seinem Herzen eingibt, und wahrlich, er selbst ist der Satan. Er versteht keinen einzigen Buchstaben aus dem Buche Gottes und ist von Furcht erfüllt wegen dem, was seine Hände verübten. Gerne würde er das Licht, das dein Herr entzündet hat, zum Verlöschen bringen, damit die alte Gottlosigkeit, die er in seinem Innersten verbirgt, nicht offenkundig werde. Hättest du ihn nicht zum Kanzler ernannt, niemand hätte ihm die geringste Aufmerksamkeit gezollt. In den Augen des Volkes ist er fürwahr nichts als offenbare Finsternis…1.6:7Fürchte Gott und dulde nicht, daß deine Seele mehr gestraft werde, als sie ohnehin schon gepeinigt worden ist; denn binnen kurzem wirst du sterben und wirst dich von dem Teufel lossagen, den du zum Kanzler machtest, und sprechen: »O hätte ich doch nicht den Teufel zum Kanzler genommen und mir keinen Betrüger zum Führer und Ratgeber bestellt!«1.6:8Warum bürdest du deiner Seele auf, was weit verächtlicher ist als Pharaos Taten, und nennst dich dennoch einen Gläubigen? Wie kannst du die Verse des Qur’án lesen, und bist doch einer der Ungerechten? Niemals würden die Juden und Christen oder ein anderes Volk, das die Wahrheit zurückwies, sich bereitfinden, dem Sohn der Tochter ihres Propheten ein Leid anzutun. Wehe dir, denn bald kommt der Tag der Strafe! Graut dir nicht vor dem Zorn deines Herrn, des Allmächtigen, des Herrn der Himmel, des Herrn aller Welten? Fürwahr, diese deutlichen Verse sind ein glaubhaftes Zeugnis denen, die rechte Führung suchen.1.6:9Ich habe nicht den Wunsch, deinen Besitz anzutasten, nicht einmal im Gewicht eines Senfkorns, noch verlangt Mir nach deinem Rang. Wenn du Mir nicht folgst, dann seien dein die Dinge, die du besitzt, Mein hingegen das Land unfehlbarer Gewißheit. Wenn du Mir nicht gehorchst, warum blickst du dann hochmütig auf Mich herab und trachtest danach, Mir bitteres Unrecht zu tun? Wahrlich, sieh Meine Behausung: ein hochragender Berg, darauf niemand wohnt. Wehe denen, die Sein lichtes Buch verletzen, indem sie den Menschen Leid zufügen und sich unrechtmäßig und betrügerisch das Eigentum der Gläubigen aneignen; Ich dagegen, der Ich in voller Wahrheit der rechtmäßige Herrscher aller Menschen bin, berufen von dem wahren, unbestrittenen Führer, würde niemals das Vermögen der Menschen antasten, nicht einmal im Umfang eines Senfkorns, und würde nicht ungerecht mit ihnen verfahren. Ich wäre vielmehr einer unter ihnen wie sie und wäre ihr Zeuge.1.6:10Mir ist nur aufgetragen, vom Buche deines Herrn zu sprechen und diese klare Botschaft zu künden. Wünschest du durch die Pforten des Paradieses zu gehen, siehe – sie sind weit geöffnet vor deinem Angesicht, und keiner kann Mir Schaden tun. Jedes Sendschreiben, das Ich bisher an dich oder den Verwalter deines Reichs richtete, ist nur ein Zeichen Meiner Gnade für euch beide, auf daß ihr euch um den nahen Tag sorgt. Aber von dem Augenblick, da sich euer Hochmut blähte, wurde im Buche Gottes göttliches Urteil über euch gesprochen, denn fürwahr, ihr habt beide euren Herrn verleugnet und zählt zu denen, die zugrunde gehen… Dies ist wahrlich Meine letzte Mahnung an euch, und Ich werde euch künftig nicht mehr nennen und euch nicht erwähnen, es sei denn, um euch als Ungläubige zu brandmarken.1.6:11Gott übergebe Ich, was Mich und was euch betrifft, und Er ist wahrlich der beste Richter. Kehrtet ihr aber um, so würde euch gewährt, was ihr an irdischem Besitz und von den unbeschreiblichen Wonnen des künftigen Lebens begehrt, und ihr erlangtet so herrliche Macht und Hoheit, wie es euer Geist in diesem sterblichen Leben sich kaum vorstellen kann. Doch wenn ihr versäumt umzukehren, dann fallen eure Übertretungen auf euch zurück.1.6:12Ihr könnt nicht ändern, was der Allmächtige Mir verordnet hat. Nichts kann Mir zustoßen, was nicht Gott, Mein Herr, Mir vorherbestimmt hat. Auf Ihn habe Ich Meine ganze Zuversicht gesetzt und auf Ihn setzen die Gläubigen ihr ganzes Vertrauen.1.6:13Sei Du Mein Zeuge, o Herr. Mit diesem strahlenden Sendbrief habe Ich beiden Deine Verse verkündet und Dein Zeugnis für sie erfüllt. Gerne will Ich Mein Leben auf Deinem Pfade opfern und bald in Deine Gegenwart zurückkehren. Preis sei Dir in den Himmeln und auf Erden. Verfahre mit ihnen nach Deinem Ratschluß. Du bist fürwahr der beste Beistand und Helfer.1.6:14Ordne, o Herr, den Aufruhr des Volks, und laß Dein Wort hell über die Erde leuchten, auf daß keine Spur der Frevler zurückbleibe.1.6:15Ich erbitte Deine Vergebung, o Mein Herr, ob Meiner Worte in Deinem Brief, und Ich bin bußfertig vor Dir. Ich bin nur einer Deiner Diener, der Dein Lob singt. Verherrlicht bist Du, es ist kein Gott außer Dir. Auf Dich habe Ich Mein ganzes Vertrauen gesetzt, und Ich bitte Dich um Vergebung, daß Ich flehend an Deinem Tore stehe.1.6:16Geheiligt ist Gott dein Herr, der Herr des Mächtigen Thrones, über alles, was die Menschen fälschlich und ohne die Führung durch Sein klares Buch von Ihm behaupten. Friede sei mit denen, die Gott, deinen Herrn, um Vergebung bitten und sprechen: »Wahrlich, Preis sei Gott, dem Herrn der Welten!«Aus einem Sendbrief mit Worten an den Sharíf von Mekka1.7:1O Sharíf!… dein ganzes Leben lang hast du Uns Verehrung dargebracht, aber als Wir Uns dir offenbarten, hörtest du auf, Zeugnis für Unser Gedenken abzulegen und zu bekräftigen, daß Er fürwahr der Erhabenste, die Unumschränkte Wahrheit, der Allherrliche ist. So hat dich dein Herr am Tage der Auferstehung auf die Probe gestellt. Wahrlich, Er ist der Allwissende, der Allweise.1.7:2Hättest du »Hier bin ich« gesprochen, als Wir dir das Buch sandten, so hätten Wir dich in die Schar der wahrhaft Gläubigen unter Unseren Dienern aufgenommen und dich gnädiglich in Unserem Buch gepriesen, bis zu dem Tage, da alle Menschen vor Uns zum Gericht erscheinen. Dies ist fürwahr weit vorteilhafter für dich als aller Gottesdienst, den du in deinem ganzen Leben, nein, vom Anfang, der keinen Anfang hat, deinem Herrn darbrachtest. Dies hätte dir gewiß jetzt und immer zum Vorteil gereicht. Wahrlich, Wir wissen um alle Dinge. Doch ungeachtet dessen, daß Wir dich ins Leben riefen, am Tage der Auferstehung in Unsere Gegenwart zu gelangen, hast du dich ohne einen Grund oder eine deutliche Schrift vor Uns verschlossen. Gehörtest du aber zu den mit dem Wissen des Bayán Begabten, hättest du, das Buch vor Augen, sogleich bezeugt, daß es keinen Gott gibt außer Ihm, dem Helfer in Gefahr, dem Selbstbestehenden, und hättest bekräftigt, daß Er, der den Qur’án offenbarte, auch dieses Buch offenbart hat, daß jedes Wort dieses Buches von Gott ist und wir alle diesem Buch Treue bezeigen.1.7:3Aber was vorherbestimmt war, ist eingetroffen. Solltest du zu Uns zurückkehren, solange Unsere Offenbarung währt, werden Wir dein Feuer in Licht verwandeln. Wir sind fürwahr aller Dinge mächtig. Versäumst du aber diese Pflicht, wird dir kein Ausweg bleiben, als die Sache Gottes anzunehmen und zu flehen, daß deine Ergebenheit die Aufmerksamkeit Dessen finde, den Gott offenbaren wird, damit Er dich gnädiglich gedeihen lasse und dein Feuer in Licht verwandle. Dies wurde Uns herniedergesandt. Sollte dies nicht geschehen, bleibt alles, was Wir niedergeschrieben haben, bindend und unwiderruflich von Gott verfügt, dem Helfer in Gefahr, dem Selbstbestehenden, und Wir werden dich zum Zeichen Unserer Gerechtigkeit aus Unserer Gegenwart verbannen. Wahrlich, Wir sind gerecht in Unserem Urteil.An einen muslimischen Geistlichen1.8:1O ‘Abdu’ṣ-Ṣáhib! Wahrlich Gott und jedes erschaffene Ding bezeugen, daß es keinen anderen Gott gibt außer Mir, dem Allmächtigen, dem Meistgeliebten…1.8:2Dein Blick ist getrübt, weil du glaubst, daß die göttliche Offenbarung mit dem Kommen Muḥammads endete; dies haben Wir in Unserem ersten Brief bezeugt. Fürwahr, Er, der Muḥammad, dem Gesandten Gottes, Verse offenbarte, hat ebenso ‘Alí-Muḥammad Verse offenbart. Denn wer außer Gott kann einem Menschen so klare, deutliche Verse offenbaren, die alle Gelehrten bezwingen? Da du dich zur Offenbarung Muḥammads, des Gesandten Gottes, bekennst, gibt es für dich keine Ausflucht denn zu bezeugen, daß alles, was der Erste Punkt offenbarte, ebenso von Gott kommt, dem Helfer in Gefahr, dem Selbstbestehenden. Hat nicht in Wahrheit Gott den Qur’án herabgesandt und sind nicht alle Menschen machtlos vor Seiner Offenbarung? So sind auch diese Worte von Gott offenbart, wolltest du es nur begreifen! Was im Bayán hält dich ab zu erkennen, daß diese Verse von Gott gesandt sind, dem Unerreichbaren, dem Höchsterhabenen, dem Allherrlichen?1.8:3Der Kern dieser Worte ist: Wollten Wir dich zur Rechenschaft ziehen, so stündest du mit leeren Händen da; Wir wissen wahrhaft alle Dinge. Hättest du auf die Worte Gottes sogleich mit »Ja« geantwortet, so wäre es, als hättest du Gott angebetet vom Anfang, der keinen Anfang hat, bis zum heutigen Tag und wärest Ihm niemals, auch nicht für einen Augenblick, ungehorsam gewesen. Doch weder die rechtschaffenen Taten, die du dein ganzes Leben lang vollbracht, noch die frommen Übungen, die du vollzogen, um jeden Gedanken außer an Gottes Wohlgefallen aus deinem Herzen zu tilgen – wahrhaftig, nichts davon hat dir genützt, nicht einmal soviel wie ein Senfkorn, denn du verhülltest dich vor Gott und zaudertest zur Zeit Seiner Manifestation.1.8:4Wahrlich, Gott wird dich und alle Geistlichen im Lande Káf
Kúfih.
A fragen: »Ist es nicht seltsam, daß ein Bote mit einem Buch zu euch gekommen ist und ihr, die ihr eure Ohnmacht eingesteht, weigert euch, dem Glauben Gottes, den Er euch brachte, zu folgen, und verharrt in eurem Unglauben?« Darum wird dir das Feuer zuteil, das denen bestimmt ist, die in diesem Lande Gott den Rücken kehren, denn du bist ihr Führer; gehörtest du doch zu den Achtsamen!1.8:5Hättest du getreulich Gottes Ratschluß befolgt, alle Bewohner deines Landes wären dir gefolgt und hätten selbst Zutritt zum himmlischen Paradiese erlangt, auf immer und ewig zufrieden in Gottes Wohlgefallen. So aber wirst du an jenem Tage wünschen, daß Gott dich nie erschaffen hätte.1.8:6Du erhebst den Anspruch, ein Schriftgelehrter des Islám zu sein und die Gläubigen erretten zu können, aber du hast deine Anhänger hinab ins Feuer geführt. Denn als die Verse Gottes herabgesandt wurden, beraubtest du dich ihrer selbst und zählst dich dennoch zu den Rechtschaffenen… Nein, beim Leben Dessen, den Gott offenbaren wird! Weder du noch sonst einer unter Seinen Dienern kann den geringsten Beweis erbringen, Gott aber strahlt hell über Seine Geschöpfe und thront durch die Macht Seines Befehls erhaben über allen Bewohnern der Reiche des Himmels, der Erde und was dazwischen liegt. Er, wahrlich, hat Macht über alles Erschaffene.1.8:7Du gabst dir den Namen ‘Abdu’ṣ-Ṣáhib
›Diener des Herrn‹.
A. Doch als Gott deinen Herrn in aller Wahrheit offenbar werden ließ und du die Augen auf Ihn richtetest, erkanntest du Ihn nicht, obwohl Gott dich ins Leben rief, um in Seine Gegenwart zu gelangen, glaubtest du in Wirklichkeit nur an den dritten Vers der Súrih Der Donner
Qur’án 13.
Q.1.8:8Du wirfst ein: »Wie können wir Ihn erkennen, wenn wir nur Worte hören, für welche Beweise fehlen?« Da du aber Muḥammad, den Gesandten Gottes, durch den Qur’án erkanntest und anerkennst, wie kannst du dir dann die Erkenntnis Dessen versagen, der dir Sein Buch sandte, zumal du dich »Seinen Diener« nennst? Wahrlich, Er hat die unumschränkte Macht über Seine Offenbarungen an die ganze Menschheit.1.8:9Suchtest du uns auf, während die göttliche Offenbarung auf Uns herniederkommt, so würde Gott dein Feuer in Licht wandeln. Wahrlich, Er ist der Immervergebende, der Freigebigste. Im übrigen ist, was offenbart wurde, bindend und endgültig und wird von allen bis zum Tage der Auferstehung treulich befolgt… Wenn die göttliche Offenbarung verstummt, solltest du Ihm, den Gott offenbaren wird, ein Gesuch schreiben und darum bitten, daß es in Seine Gegenwart gelangt. Darin mußt du deinen Herrn um Vergebung bitten, zu Ihm dich in Reue wenden und zu jenen gehören, die Ihm ganz ergeben sind. So Gott will, wird Er dann zur nächsten Auferstehung dein Feuer in Licht wandeln. Er ist in Wahrheit der Beistand, der Höchsterhabene, der Immervergebende. Vor Ihm beugen sich in Anbetung alle in den Himmeln und auf Erden und alle zwischen beiden; und zu Ihm werden alle zurückkehren.1.8:10Wir machen es dir zur Pflicht, dich und alle Bewohner dieses Landes vom Feuer zu erretten und dann das unvergleichlich erhabene Paradies Seines Wohlgefallens zu betreten. Sonst naht der Tag, da du zugrunde gehst und ins Feuer fällst, der Tag, da Gott dir keinen Beschützer und keinen Helfer lassen wird. Wir haben Mitleid mit dir als Zeichen Unserer Gnade, weil du dich auf Uns beziehst. Wahrlich, Wir haben von allem Kenntnis. Wir kennen deine rechtschaffenen Taten, wenngleich sie dir nichts nützen werden; denn einziges Ziel solcher Rechtschaffenheit ist die Erkenntnis Gottes, deines Herrn, und der unanfechtbare Glaube an die von Ihm offenbarten Worte.
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