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4.4:1Denke nach über die mannigfaltigen Gnadengaben, die der Verheißene gewährt, über den Strom Seiner Großmut, der die Schar der Anhänger des Islám durchdrungen hat, um sie das Heil erlangen zu lassen. Sieh denn, wie Er, der den Ursprung der Schöpfung verkörpert, Er, der Repräsentant des Verses »Ich bin in Wahrheit Gott«, Sich selbst als das Tor
Báb.
A für das Kommen des verheißenen Qá’im, eines Nachkommen Muḥammads, zu erkennen gab und in Seinem ersten Buch gebot, die Gesetze des Qur’án zu befolgen, daß nicht ein neues Buch und eine neue Offenbarung die Menschen verwirre und sie Seinen Glauben als dem ihren ähnlich fänden, damit sie sich nicht von der Wahrheit wenden und das verwerfen, um dessentwillen sie ins Leben gerufen wurden.4.54.5:1Ich will dir einige Vernunftgründe anführen: Wollte heute jemand den Islám annehmen, wäre dann das Zeugnis Gottes für ihn zwingend? Wenn nicht, wie könnte Gott ihn dann nach seinem Tode züchtigen und wie könnte zu seinen Lebzeiten das Urteil »Ungläubiger« über ihn gefällt werden? Wenn du aber bestätigst, daß Sein Zeugnis zwingend ist, wie willst du dies beweisen? Beruht deine Behauptung auf Hörensagen, dann sind bloße Worte kein zwingendes Zeugnis. Hältst du aber den Qur’án für das Zeugnis Gottes, so ist dies ein gewichtiger, offenkundiger Beweis.4.5:2Nun betrachte die Offenbarung des Bayán. Hätten die Anhänger des Qur’án für sich selbst ähnliche Beweise gelten lassen, wie sie gegenüber den Ungläubigen als Beweis für den Islám vorbringen, wäre keine einzige Seele der Wahrheit beraubt geblieben, und alle hätten am Tage der Auferstehung Erlösung gefunden.4.5:3Sollte ein Christ einwenden: »Wie kann ich den Qur’án als Zeugnis ansehen, wenn ich ihn nicht verstehe?«, so ist dieser Einwand nicht annehmbar. Verächtlich bemerkt auch das Volk des Qur’án: »Wir können den Bayán in der Wortgewalt seiner Verse nicht verstehen, wie könnten wir ihn da als Zeugnis gelten lassen?« Wenn du solche Worte hörst, so antworte: »O du ungebildeter Mensch! Auf welchen Beweis hin hast du den Islám angenommen? War es der Prophet selbst, den du nie gesehen hast? Sind es die Wunder, deren Zeuge du nie wurdest? Wenn du den Islám angenommen hast, ohne zu wissen warum, weshalb hast du es dann getan? Hast du aber den Glauben angenommen, indem du den Qur’án als Zeugnis anerkanntest, weil du hörtest, wie die Gelehrten und die Gläubigen vor ihm ihre Ohnmacht bekennen; oder auch, weil du die göttlichen Verse vernahmst und aus spontaner Liebe zum wahren Wort Gottes im Geiste völliger Bescheidenheit und Demut empfänglich für sie warst – eine Haltung, die zu den mächtigsten Zeichen wahrer Liebe und wirklichen Verstehens gehört, – dann galten solche Beweise als schlüssig und werden immer so eingeschätzt.«4.64.6:1Die Erkenntnis des Trägers göttlicher Wahrheit ist gleichbedeutend mit der Erkenntnis Gottes, und Ihn zu lieben heißt nichts anderes als Gott zu lieben. Doch schwöre Ich bei Gottes erhabenem Sein – gepriesen und verherrlicht sei Er –, Ich wünschte nicht, daß Meine Identität den Menschen bekannt würde, und gab Weisung, daß Mein Name verborgen bleibe, denn Ich wußte um die Unfähigkeit dieser Menschen, derselben, die über keinen Geringeren als den Gesandten Gottes – unvergleichlich war Er von je – sagten: »Er ist sicherlich ein Irrsinniger.«
Qur’án 68:51.
Q Wenn sie heute für sich in Anspruch nehmen, anders zu sein als jene, so bezeugen ihre Taten die Falschheit ihrer Behauptungen. Gott bezeugt nichts anderes, als was Sein erhabenstes Zeugnis bezeugt. Wenn alle Völker der Welt eine Sache bezeugten und Er eine andere, so gilt Sein Zeugnis als Gottes Zeugnis, alles andere außer Ihm war und wird immer nichtig sein; denn durch Seine Macht erhält ein jedes Ding Existenz.4.6:2Bedenke, wie eng sich diese Menschen an Glaubensdinge klammern. In ihren eigenen Geschäften sind sie wohl zufrieden mit dem Zeugnis zweier rechtschaffener Zeugen und zaudern doch, trotz des Zeugnisses so vieler aufrechter Männer, an Ihn zu glauben, den Träger göttlicher Wahrheit.4.74.7:1Die Beweise, die die Menschen in ihrem Wahn vom Gesandten Gottes forderten, wurden ihnen im Qur’án größtenteils verweigert, wie in der Súrih von den Kindern Israels
Qur’án Surih 17.
Q offenbart wurde: »Und sie sagen: ›Nimmer glauben wir dir, bis du uns einen Quell aus der Erde hervorbrechen läßt; oder bis du einen Palmen- und Weingarten besitzest, aus dessen Mitte du überreich die Bäche hervorströmen lässest; oder bis du, wie du behauptest, den Himmel in Stücken auf uns niederstürzen lässest; oder Gott und die Engel als Bürgen bringst; oder bis du ein Haus aus Gold besitzest oder in den Himmel aufsteigst; und wir werden auch an deine Himmelfahrt nicht glauben, bis du uns ein Buch herabsendest, das wir lesen können.‹ Sprich, Preis sei meinem Herrn! Bin ich mehr denn ein Mensch, ein Gesandter?«
Qur’án 17:90–93 – Anm. d. Hrsg.
Q4.7:2Nun sei ehrlich! So redeten die Araber, und nun verlangst du, angestachelt durch dein Begehren, noch anderes? Was ist der Unterschied zwischen dir und ihnen? Wenn du eine Weile nachsinnst, wird offenkundig, daß es die Pflicht eines geringen Dieners ist, sich willig jedem Beweis zu fügen, den Gott bestimmt, und nicht seinem eigenen Wahn zu folgen. Würden der Menschen Wünsche erfüllt, keiner bliebe ungläubig auf Erden. Denn hätte der Gesandte Gottes die Wünsche der Menschen erfüllt, ohne Zögern hätten sie Seinen Glauben angenommen. Gott möge dich davor bewahren, daß du einen Beweis suchtest nach deinem selbstischen Begehren; vielmehr ziemt dir, den unfehlbaren Beweis zu unterstützen, den Gott bestimmte. Ziel deines Gottesglaubens ist allein, dir Sein Wohlgefallen zu sichern. Wie verlangst du dann für deinen Glauben als Beweis, was eh und je Seinem Wohlgefallen widerspricht?4.84.8:1Befreie dich von allen Bindungen an irgend etwas außer Gott, werde reich in Gott, indem du auf alles außer Ihm verzichtest, und sprich dieses Gebet:4.8:2Sprich: Gott genügt allen Dingen über alle Dinge hinaus, und nichts in den Himmeln, auf Erden oder dazwischen kann genügen außer Gott, deinem Herrn. Wahrlich, Er ist in sich selbst der Wissende, der Erhalter, der Allmächtige.4.8:3Wähne nicht, die allgenügende Kraft Gottes sei leerer Trug. Sie ist der wahre Glaube, den du für die Manifestation Gottes in jeder Sendung hegst. Sie ist ein Glaube, der mehr genügt als alles, was auf Erden ist, während nichts, was auf Erden erschaffen wurde, außer dem Glauben dir genügen kann. Bist du kein Gläubiger, so verdammt dich der Baum göttlicher Wahrheit zum Verlöschen. Bist du ein Gläubiger, so wird dir dein Glaube über alle Dinge auf Erden hinaus genügen, selbst wenn du nichts besitzest.4.94.9:1In einer Überlieferung wird berichtet, daß aus der ganzen Christenheit nicht mehr als siebzig Menschen den Glauben des Gesandten Gottes annahmen. Die Schuld dafür liegt bei ihren Kirchenlehrern. Hätten sie geglaubt, wären ihre Landsleute ihnen in Scharen gefolgt. Aber sieh, was geschah! Die christlichen Gelehrten gelten als gelehrt, weil sie die Lehre Christi schützen. Doch bedenke, wie gerade sie die Menschen davon abhielten, den Glauben anzunehmen und Erlösung zu finden! Willst du noch immer in ihre Fußstapfen treten? Die Anhänger Jesu fügten sich ihren Geistlichen, um am Tage der Auferstehung errettet zu werden, aber dieser Gehorsam brachte sie schließlich ins Feuer. Und an dem Tag, da der Gesandte Gottes erschien, schlossen sie sich selbst von der Anerkennung Seiner erhabenen Person aus. Möchtest du solchen Geistlichen folgen?4.9:2Nein, bei Gott, sei du weder ein Geistlicher ohne Urteilskraft noch Mitläufer ohne Urteilskraft, denn am Tage der Auferstehung werden beide vergehen. Dir gebührt vielmehr, ein urteilsfähiger Geistlicher zu sein oder einsichtsvoll auf dem Pfade Gottes zu wandeln, indem du einem wahren Religionsführer folgst.4.9:3In jedem Lande siehst du zahllose geistliche Führer ohne Urteilskraft, in jedem Volk abertausend Mitläufer, denen dieselbe Eigenschaft fehlt. Denke in deinem Herzen eine Zeitlang darüber nach, habe Erbarmen mit dir selbst und wende deine Aufmerksamkeit nicht von Beweisen und Zeugnissen ab. Aber suche Beweise und Zeugnisse nicht nach deiner eitlen Vorstellung, gründe deine Beweise vielmehr auf das, was Gott bestimmt hat. Wisse überdies, daß kein Ruhm allein daraus erwächst, ein Gelehrter oder der Anhänger eines Gelehrten zu sein. Bist du ein Gelehrter, so wird dir dein Wissen, und bist du ein Anhänger, so wird dir deine treue Nachfolge nur dann zur Ehre gereichen, wenn beide – Wissen und Nachfolge – in Einklang stehen mit dem Wohlgefallen Gottes. Und hab acht, daß du das Wohlgefallen Gottes nicht für ein Hirngespinst hältst: Es ist gleichbedeutend mit dem Wohlgefallen Seines Boten. Betrachte die Anhänger Jesu. Voll Eifer suchten sie das Wohlgefallen Gottes. Aber das Wohlgefallen Seines Gesandten – und das ist Gottes Wohlgefallen – erlangte keiner von ihnen außer denen, die Seinen Glauben annahmen.4.104.10:1Dein Brief wurde gelesen. Sollte die Wahrheit dieser Offenbarung in ganzer Fülle durch vollendete Beweise dargetan werden, alle Schriftrollen des Himmels und der Erde genügten nicht, sie zu fassen.4.10:2Der Wesenskern dieses Themas ist jedoch, daß Gott ohne Zweifel seit je mit der absoluten Souveränität Seines erhabenen Wesens bekleidet war und ewiglich unerreichbar bleiben wird in der erhabenen Majestät Seines heiligen Wesens. Kein Geschöpf hat Ihn erkannt, wie es Seiner Erkenntnis gebührt, noch hat ein Geschöpf Ihn je gepriesen, wie es Seinem Lobpreis würdig ist. Er ist erhaben über jeden Namen, geheiligt über jeden Vergleich. Durch Ihn werden alle Dinge bekannt, doch Seine Wirklichkeit ist zu erhaben, als daß sie jemand außer Ihm erkennen könnte. Sein Schöpfungsakt hat keinen Anfang und kann kein Ende haben, denn andernfalls müßte Seine himmlische Gnade aufhören. Gott hat Propheten berufen und Bücher offenbart, so zahlreich wie die Geschöpfe der Welt, und Er wird dies in Ewigkeit tun.4.10:3Segelst du hinaus auf das Meer der Namen Gottes, die sich in allen Dingen spiegeln, so wisse, daß Er erhaben und geheiligt ist, durch Seine Geschöpfe erkannt oder von Seinen Dienern beschrieben zu werden. Alles, was du wahrnimmst, wurde ins Dasein gerufen durch das Wirken Seines Willens. Wie könnte solch ein erschaffenes Ding Seine wesenhafte Einheit andeuten? Gottes Existenz bezeugt in sich Seine Einheit, während jedes erschaffene Ding durch seine Natur erweist, daß es von Gott gestaltet ist. Solcherart ist der Beweis vollendeter Weisheit nach Ansicht derer, die auf dem Meere göttlicher Wahrheit segeln.4.10:4Segelst du aber auf dem Meer der Schöpfung, so wisse, daß das Erste Gedenken, Gottes Urwille, mit der Sonne verglichen werden kann. Gott erschuf Ihn durch die Gewalt Seiner Macht und ließ Ihn vom Anfang, der keinen Anfang hat, durch die bezwingende Kraft Seines Geheißes in jeder Sendung offenbar werden, und Gott wird Ihn weiterhin bis zum Ende, das kein Ende kennt, offenbaren nach dem Belieben Seines unüberwindlichen Ratschlusses.4.10:5Und wisse, daß Er fürwahr der Sonne gleicht. Ginge die Sonne auch auf bis ans Ende, das kein Ende hat, so gab es und wird es doch nie mehr als eine Sonne geben. Und ginge sie auch bis in alle Ewigkeit unter, nie gab es und nie wird es mehr als eine Sonne geben. Strahlend erscheint dieser Urwille in jedem Propheten und spricht aus jedem offenbarten Buch. Er kennt keinen Anfang, weil der Erste sein Erstsein von Ihm nimmt, und Er kennt kein Ende, weil der Letzte Ihm sein Letztsein schuldet.4.10:6In der Zeit der ersten Manifestation erschien der Urwille in Adam; am Tage Noahs wurde Er in Noah offenbar; am Tage Abrahams in Ihm; und so am Tage Moses, am Tage Jesu, am Tage Muḥammads, des Gesandten Gottes, am Tage des »Punktes des Bayán«; am Tage Dessen, den Gott offenbaren wird, und am Tag Dessen, der erscheint nach Dem, den Gott offenbaren wird. Folglich ist dies die innere Bedeutung der Worte des Gesandten Gottes »Ich bin alle Propheten«, denn, was in einem jeden aufstrahlt, ist und war immer ein und dieselbe Sonne.Aus dem Kitáb-i-Asmá’ (Buch der Namen)5.15.1:1O ihr, die ihr mit dem Bayán belehnt seid! Prangert einander nicht an, ehe noch die urewige Sonne über dem Horizont Seiner Erhabenheit erstrahlt. Wir haben euch von einem Baum erschaffen und ließen euch wie die Blätter und Früchte desselben Baumes sein, auf daß ihr zum Quell des Trostes füreinander werdet. Sehet den anderen mit denselben Augen wie euch selbst, daß kein Widerwille unter euch niste und euch Ihm fernhält, den Gott offenbaren wird am Tage der Auferstehung. Euch allen ziemt, ein unteilbares Volk zu sein; so sollt ihr heimkehren zu Ihm, den Gott offenbaren wird.5.1:2Die sich selbst dieser Auferstehung beraubten aus Haß, oder weil sie sich selbst im Recht und die anderen im Unrecht sahen, wurden am Tag der Auferstehung ob dieses Hasses, den sie in ihrer Nacht
Mit ›Nacht‹ ist die Zeitdauer zwischen zwei göttlichen Offenbarungen gemeint, wenn die Sonne der Wahrheit nicht unter den Menschen offenbar ist. Im Persischen Bayán 2:7 sagt der Báb: »O Volk des Bayán! Handle nicht wie das Volk des Qur’án gehandelt hat, denn wenn du also tust, werden die Früchte deiner Nacht zunichte wenden.«
[Vgl. Shoghi Effendi, Gott geht vorüber 45 / 2:22, (S. 32)].
A bekundeten, gezüchtigt. So beraubten sie sich selbst des Anblicks von Gottes Antlitz – allein, weil sie sich gegenseitig beschuldigten.5.1:3O ihr, die ihr mit dem Bayán belehnt seid! Ihr sollt Taten vollbringen, die Gott, euren Herrn, erfreuen, und so das Wohlgefallen Dessen gewinnen, den Gott offenbaren wird. Verkehrt eure Religion nicht in ein Mittel materiellen Gewinns und vergeudet euer Leben nicht mit eitlem Trug, damit ihr am Tag der Auferstehung nicht erlangt, was Ihm mißfällt, den Gott offenbaren wird, während ihr wähnt, was ihr tut sei recht. So ihr aber in eurem Glauben die Gottesfurcht beachtet, wird Gott euch sicherlich nähren aus den Schätzen Seiner himmlischen Gnade.5.1:4Seid aufrichtig in eurer Ergebenheit zu Ihm, den Gott offenbaren wird, um Gottes, eures Herrn, willen, daß ihr vielleicht durch eure Hingabe an Seinen Glauben am Tag der Auferstehung erlöst werdet. Hütet euch, daß ihr nicht einander in Schleier verstrickt über den Streit, der in eurer Nacht aufkommen kann infolge der Probleme, auf die ihr stoßt, oder wenn ihr nachdenkt über Dinge, wie eure Erhabenheit oder Niedrigkeit, Nähe oder Fernsein.5.1:5So haben wir euch dringend ermahnt – eine geziemende Ermahnung fürwahr – auf daß ihr euch strikt daran haltet und Erlösung erlangt am Tag der Auferstehung. Es naht die Zeit, da ihr selbstzufrieden zu Hause sitzt, und siehe, Er, den Gott offenbaren wird, wird erschienen sein, und Gott wünscht, daß ihr zu Ihm zurückkehrt, so wie Gott euch durch den Ersten Punkt ins Dasein rief. Doch ihr werdet alle nach Führung schreien, gleichzeitig aber dem folgen, was eure Begierden euch eingeben. Einige von euch sind stolzgebläht über ihre Religion, andere über ihre Gelehrsamkeit. Ihr werdet euch alle zu eurer Selbstverherrlichung an einen Teil des Bayán klammern.
Báb, Kitáb-i-Asmá’, 16:19. Der Kitáb-i-Asmá’ ist in Váḥide (›Einheiten‹) und Kapitel unterteilt, auf die sich diese Ziffern beziehen.
Q5.25.2:1Gott ist geheiligt über Seine Diener und nie gibt es eine direkte Beziehung zwischen Ihm und einem erschaffenen Ding; doch ihr seid alle auf Seinen Befehl hin erstanden. Wahrlich, Er ist euer Herr und euer Gott, euer Meister und euer König. Tag und Nacht bestimmt Er euer Tun durch Sein Geheiß.5.2:2Sprich, Er, den Gott offenbaren wird, ist in der Tat Gottes Erster Schleier. Über diesem Schleier findet ihr nichts außer Gott, doch unter ihm seht ihr alle Dinge, wie sie von Gott kommen. Er ist der Ungeschaute, der Unerreichbare, der Höchsterhabene, der Meistgeliebte.5.2:3Sucht ihr Gott, so ziemt es euch, Ihn zu suchen, den Gott offenbaren wird; und hegt ihr den Wunsch, in der Arche der Namen zu wohnen, so seid ihr ausgezeichnet als Führer zu Ihm, den Gott offenbaren wird, glaubtet ihr doch an Ihn! Wahrlich, so macht denn eure Herzen zum Tagesanbruch Seiner erhabenen Namen, wie im Buch verzeichnet, und gleich einem der Sonne zugewandten Spiegel sollt ihr Erleuchtung empfangen.
Báb, Kitáb-i-Asmá’, 16:17.
Q5.35.3:1Sollte jemand einen Anspruch erheben und dafür seine Beweise vorbringen, so müssen die anderen, die seinen Anspruch nicht anerkennen, gleichartige Beweise vorlegen. Können sie das, so werden seine Worte ungehört bleiben, und die Gegner setzen sich durch. Im anderen Fall wird er weder zu sprechen aufhören, noch werden seine Beweise entkräftet. Ich warne euch, die ihr den Bayán besitzet. Wollt ihr eure Überlegenheit verfechten, so setzt euch mit keinem Menschen auseinander, solange ihr nicht ähnliche Beweise vorbringen könnt wie die, auf die er sich beruft. Denn die Wahrheit soll sicher begründet werden, alles andere aber wird gewiß untergehen.5.3:2Wie viele Menschen ließen sich mit Muḥammad, dem Gesandten Gottes, auf Auseinandersetzungen ein und scheiterten, da es nicht in ihrer Macht lag, Beweise anzuführen, wie Gott sie Ihm eingab. Wären sie beschämt und bescheiden gewesen und hätten sie die Quelle der Beweise erkannt, die Ihm verliehen waren, niemals hätten sie Ihn herausgefordert. Aber sie hielten sich für Verfechter ihrer Religion. Deshalb hat Gott Hand an sie gelegt, wie sie es verdienten, und Er bestätigte die Wahrheit durch die Macht der Wahrheit, was ihr heute deutlich in der Offenbarung Muḥammads erkennen könnt.
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