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5.21:1Wie viele Menschen kleiden sich ihr Leben lang in Seide, und doch umhüllt sie die Lohe des Feuers, denn sie haben das Gewand göttlicher Führung und Gerechtigkeit von sich geworfen. Und wie viele tragen ihr Leben lang Kleider aus Baumwolle oder grober Wolle, und dennoch, beschenkt mit dem Mantel göttlicher Führung und Gerechtigkeit, sind sie mit dem Gewand des Paradieses geschmückt und haben ihre Freude am Wohlgefallen Gottes. Es wäre in den Augen Gottes fürwahr besser, könntet ihr beides vereinen, euch mit dem Gewande göttlicher Führung und Gerechtigkeit schmücken und, so ihr die Mittel dazu habt, auch feine Seide tragen. Wenn nicht, handelt zumindest nicht unredlich, sondern beachtet Gottesfurcht und Tugend…5.21:2Nur weil Er unter diesem Volke weilt, haben Wir Gesetze erlassen und Verbote ausgesprochen. Allein zur Verherrlichung Seines Namens und zur Erhöhung Seiner Sache haben Wir auf Unseren Befehl gewisse Gesetze verkündet oder Handlungen, die Uns widerstreben, verboten, damit ihr zur Stunde Seiner Offenbarung durch Ihn das Wohlgefallen Gottes findet und euch der Dinge enthaltet, die Ihm zuwider sind.5.21:3Sprich: Wahrlich, das Wohlgefallen Dessen, den Gott offenbaren wird, ist das Wohlgefallen Gottes, und das Mißfallen Dessen, den Gott offenbaren wird, ist nichts anderes als das Mißfallen Gottes. Meidet Sein Mißfallen und flieht unter den Schutz Seines Wohlgefallens. Sprich: Die lebendigen Wegweiser Seines Wohlgefallens sind solche, die wahrhaft und unerschütterlich an Ihn glauben, die lebendigen Beweise Seines Mißfallens sind dagegen jene, die, wenn sie die Verse Gottes hören, wie sie aus Seiner Gegenwart strömen, oder wenn sie die von Ihm offenbarten göttlichen Worte lesen, nicht augenblicklich den Glauben annehmen und Gewißheit erlangen.
Báb, Kitáb-i-Asmá’, 16:14.
QAus verschiedenen Schriften6.16.1:1Sprich: Gott ist der Herr, und alle beten zu Ihm.6.1:2Sprich: Gott ist der Wahre, und alle huldigen Ihm.6.1:3Dies ist Gott, euer Herr, und zu Ihm werdet ihr zurückkehren. 6.1:4Gibt es einen Zweifel an Gott? Er hat euch und alle Dinge erschaffen. Er ist der Herr aller Welten.6.26.2:1Sprich, jeder Jünger dieses Glaubens kann wahrlich mit Gottes Erlaubnis obsiegen über alle im Himmel, auf Erden und was auch dazwischen liegt; denn dies ist fürwahr ohne den Schatten eines Zweifels der eine wahre Glauben. So fürchtet euch nicht und seid ohne Sorge.6.2:2Sprich, Gott selbst hat Sich zur Aufgabe gemacht, wie uns das Buch enthüllt, die Überlegenheit eines jeden Jüngers Seines Glaubens weit über hundert andere Seelen, den Vorrang hundert Gläubiger über tausend Ungläubige und die Herrschaft tausend Getreuer über alle Völker und Geschlechter der Erde zu sichern; denn Gott ruft kraft Seines Befehls ins Dasein, was immer Er will. Wahrlich, Er ist mächtig über alle Dinge.6.2:3Sprich, die Kraft Gottes ruht in den Herzen derer, die an die Einheit Gottes glauben und bezeugen, daß es keinen Gott gibt als Ihn; die Herzen jener aber, die Gott Gefährten zugesellen, sind ohnmächtig und leblos auf dieser Erde, sie sind ohne Zweifel tot.6.2:4Der Tag naht, da Gott die Heere der Wahrheit siegreich machen und die ganze Erde derart säubern wird, daß, soweit Sein Wissen reicht, nicht eine Seele übrig bleibt, sie glaubte denn wahrhaft an Gott, verehrte keinen Gott als Ihn, neigte sich Tag und Nacht in Anbetung vor Ihm und zählte zu denen, die gewiß und standhaft sind.6.2:5Sprich, Gott ist in der Tat die unumschränkte Wahrheit, offenkundig erhaben über Seine Diener, Er ist der Helfer in Gefahr, der Selbstbestehende.6.36.3:1Gott bezeugt, daß es keinen Gott außer Ihm gibt. Sein sind die Reiche in den Himmeln, auf Erden und all dem, was zwischen ihnen liegt. Er ist erhaben über das Begreifen aller Dinge und unerforschlich dem Verstehen eines jeden Geschöpfs; keiner wird die Einheit Seines Wesens ergründen oder die Natur Seines Seins enträtseln können. Nichts kann Ihm je als ebenbürtig oder ähnlich, als Abbild oder Gleichnis zugesellt werden. So preiset und verherrlicht Ihn, bezeuget Seines Wesens Heiligkeit und Einheit und rühmet Seine Macht und Majestät mit wundersamen Lobesweisen. So werdet ihr befähigt, Zugang zu finden in Sein allhöchstes Paradies. Glaubtet ihr doch fest an die Offenbarung der Zeichen Gottes.6.3:2Dies ist das Buch, geprägt von Gottes Hand. Dies ist die ausgebreitete Tafel. Sprich, dies ist fürwahr der Vielbesuchte Tempel, das süßduftende Blatt, der Baum göttlicher Offenbarung, der wogende Ozean, die Rede, die verborgen lag, das Licht über allem Licht… Fürwahr, alles Licht wird von Gott erzeugt durch die Macht Seines Geheißes. Er ist in Wahrheit das Licht im Reich des Himmels, der Erde und was immer zwischen ihnen liegt. Durch das Strahlen Seines Lichtes verleiht Gott euren Herzen Erleuchtung und macht eure Schritte fest, daß ihr vielleicht Ihn lobet.6.3:3Sprich, dies ist gewiß der Garten der Ruhe, der Anbetung hehrster Punkt, der Baum, über den es kein Hinausgehen gibt, der gesegnete Lotosbaum, das mächtigste Zeichen, das schönste Antlitz und das anmutigste Gesicht.6.46.4:1Vom Anfang, der keinen Anfang hat, haben sich alle Menschen in Anbetung geneigt vor Ihm, den Gott offenbaren wird, und werden sich neigen vor Ihm bis zum Ende, das kein Ende hat. Wie seltsam, wenn ihr zur Zeit Seines Kommens Tag und Nacht dem huldigt, was euch der Punkt des Bayán auferlegt hat, und doch säumt, Ihn anzubeten, den Gott offenbaren wird.6.56.5:1Weihe Du, o mein Gott, Ihm diesen Baum ganz, daß er all die Früchte offenbare, die Gott in ihm erschaffen hat, für Ihn, durch den Gott alles zu offenbaren wünscht, was Ihm gefällt. Bei Deiner Herrlichkeit! Ich wünsche nicht, daß dieser Baum jemals einen Ast, ein Blatt oder eine Frucht trage, die säumten, sich vor Ihm zu beugen am Tage Seiner Offenbarung, oder sich weigerten, Dich durch Ihn zu preisen wie es der Herrlichkeit Seiner allherrlichen Offenbarung und der Erhabenheit Seiner hehrsten Verborgenheit ziemt. Und solltest Du, o mein Gott, einen Ast, ein Blatt oder eine Frucht an Mir erblicken, die verfehlte, sich vor Ihm zu beugen am Tage Seiner Offenbarung, so schneide sie ab vom Baume, o Mein Gott, denn sie ist nicht von Mir, noch soll sie je zu Mir zurückkehren.6.66.6:1Er – verherrlicht sei Seine Erwähnung – gleicht der Sonne. Würden unzählige Spiegel vor sie gestellt, jeder würde nach seiner Fähigkeit die Pracht dieser Sonne widerspiegeln, und würde keiner auf sie gerichtet, so ginge die Sonne weiter auf und unter, nur die Spiegel wären vor ihrem Licht verhüllt. Ich habe wahrlich Meine Pflicht nicht versäumt, dies Volk zu mahnen und Mittel zu bereiten, womit sie sich Gott, ihrem Herrn, zuwenden und an Gott, ihren Schöpfer, glauben können. Wenn am Tage Seiner Offenbarung alle, so auf Erden sind, Ihm Treue schwören, wird Mein Innerstes jubeln, denn dann haben alle das höchste Ziel ihres Daseins erreicht, schauen ihren Geliebten von Angesicht und erkennen, soweit in der Welt des Daseins möglich, die Pracht Dessen, der ihres Herzens Sehnsucht ist. Wenn nicht, wird Meine Seele wahrlich trauern. Ich habe wahrhaftig alle Dinge zu diesem Zweck gehegt. Wie kann dann irgendeiner vor Ihm verhüllt sein? Dafür habe Ich zu Gott gerufen und werde weiter zu Ihm rufen. Er, wahrlich, ist nahe, bereit zur Antwort.6.76.7:1Die Herrlichkeit Dessen, den Gott offenbaren wird, ist unermeßlich erhaben über alle Herrlichkeit, Seine Majestät steht hoch über jeder Majestät. Seine Schönheit überragt alles, was Schönheit verkörpert, und weit übertrifft Seine Erhabenheit jede Offenbarung der Erhabenheit. Jedes Licht verblaßt vor den Strahlen Seines Lichtes, und jeder Inbegriff der Gnade bleibt weit zurück hinter den Zeichen Seiner Gnade. Jede Vollkommenheit wird zunichte angesichts Seiner umfassenden Vollkommenheit, jede Machtentfaltung ein Nichts vor Seiner unumschränkten Macht. Seine Namen sind allen Namen überlegen. Sein Wohlgefallen gilt mehr als jeder Ausdruck des Wohlgefallens. Seine höchsterhabene Begeisterung reicht weit hinaus über jedes Sinnbild der Begeisterung. Der Glanz Seiner Erscheinung übertrifft weit den Glanz jeder Erscheinung. Sein göttliches Verborgensein ist viel unergründlicher denn alles Verborgensein. Seine Hoheit ist grenzenlos erhaben über alle Hoheit. Kein Gnadenbeweis kommt Seiner barmherzigen Gnade gleich. Seine Gewalt übertrifft jede Gewalt. Seine Herrschaft steht unbesiegbar vor jeder Herrschaft. Sein himmlisches Reich ist hoch erhaben über alle Reiche. Sein Wissen durchdringt alles Erschaffene, und Seine vollendete Macht umfaßt alle Geschöpfe.6.86.8:1Alle Menschen kommen von Gott, und zu Ihm kehren sie zurück. Alle erscheinen vor Ihm zum Gericht. Er ist der Herr am Tage der Auferstehung, der Herr der Wiedergeburt und der Abrechnung, und Sein offenbartes Wort ist die Waage.6.8:2Wahren Tod erlangt, wer zur Zeit Seiner Offenbarung sich selbst so stirbt, daß er nichts sucht außer Ihm.6.8:3Wahre Auferstehung von den Toten bedeutet, belebt zu werden durch die Macht Seines Wortes in Übereinstimmung mit Seinem Willen.6.8:4Das Paradies ist, Sein Wohlgefallen zu gewinnen, und ewiges Höllenfeuer, nach Gerechtigkeit von Ihm gerichtet zu werden.6.8:5Der Tag, da Er sich offenbart, ist der Tag der Auferstehung; und er wird so lange währen, wie Er verordnet.6.8:6Alles ist Ihm zu eigen und von Ihm gestaltet. Alle außer Ihm sind Seine Geschöpfe.6.96.9:0_6Im Namen Gottes, des Erhabenen, des Höchsten.6.9:1Wahrlich, Ich bin Gott, es gibt keinen Gott außer Mir, alles außer Mir ist Meine Schöpfung. Sprich: So verehret Mich, o ihr Meine Geschöpfe.6.9:2Ich habe Dich ins Dasein gerufen, Dich genährt, Dich beschützt, Dich geliebt, Dich erhoben und Dich gnädiglich erwählt zur Manifestation Meines Selbstes, daß Du Meine Verse singest, wie Ich befahl, und alle, die Ich schuf, zu Meinem Glauben rufest, der kein anderer ist als dieser herrliche, erhabene Pfad.6.9:3Um Deinetwillen habe Ich alles Erschaffene gestaltet und Dich kraft Meines Willens zum unumschränkten Herrscher über die ganze Menschheit eingesetzt. Mehr noch, Ich habe verordnet, daß jeder, der Meine Religion annimmt, an Meine Einheit glaubt; und diesen Glauben habe Ich verknüpft mit dem Gedenken an Dich und nächst Dir mit dem Gedenken an die, welche Du mit Meiner Erlaubnis zu den »Buchstaben des Lebendigen« machtest, und an alles, was aus Meiner Religion im Bayán offenbart wurde. Dies wird fürwahr die Aufrichtigen unter Meinen Dienern befähigen, Zutritt zum himmlischen Paradiese zu erlangen.6.9:4Wahrlich, die Sonne ist nur ein Zeichen aus Meiner Gegenwart, auf daß die wahrhaft Gläubigen unter Meinen Dienern in ihrem Aufgang den Morgen jeder Offenbarung sehen.
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