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7.14:1Ich bitte Dich, o mein Herr, vergib mir jede Erwähnung außer Deiner Erwähnung, jeden Lobpreis außer Deinem Lob, jede Wonne außer der Wonne Deiner Nähe, jede Freude außer der Freude der Gemeinschaft mit Dir, jedes Entzücken außer dem Entzücken Deiner Liebe und Deines Wohlgefallens, und alles, was mir zugehört, was keine Verwandtschaft mit Dir bezeugt, o Du, der Du der Herr der Herren bist, Er, der die Wege bereitet und die Türen öffnet.7.157.15:1Wie kann Ich Dich preisen, o Herr, für die Beweise Deines mächtigen Glanzes und für die wundersame Süße, die Du Mir in dieser Festung in solchem Maße gewährt, daß sich nichts in den Himmeln und auf Erden mit ihnen vergleichen kann! Du wachst über Mich inmitten dieses Gebirges, wo Berge Mich von allen Seiten einschließen. Einer ragt über Mir, andere stehen zu Meiner Rechten und Linken, wieder ein anderer erhebt sich vor Mir. Ruhm sei Dir, kein Gott ist außer Dir. Wie oft sah Ich Felsen vom Berge auf Mich niederstürzen, und Du beschütztest Mich vor ihnen und bewahrtest Mich in der Feste Deiner göttlichen Einheit.7.15:2Verherrlicht und erhaben bist Du, Preis sei Dir für alles, was Du liebst und wünschst, Dank sei Dir für das, was Du beschlossen und bestimmt hast. Seit Urzeiten sandtest Du Dein zartes Erbarmen hernieder und ohne Ende währt Dein Schöpfungsakt. Deiner Hände Werk ist keinem Werk eines anderen neben Dir vergleichbar, und Deinen guten Gaben kommen keine Gaben eines anderen als Dir selbst nahe.7.15:3Preis sei Dir, o Mein Geliebter, und verherrlicht sei Dein Name. Seit der Stunde, da Ich Meinen Fuß in diese Festung setzte, bis zu dem Augenblick, da Ich sie verlassen werde, schaue Ich Dich auf Deinem Thron der Herrlichkeit und Majestät, wie Du auf Mich die mannigfachen Zeichen Deiner reichen Gunst und Gnade herabsendest. Du siehst, daß Ich inmitten der Berge hause, und Du findest in Meinem Selbst nichts als die Zeugnisse von Erniedrigung und Einsamkeit.7.15:4Gelobt sei Dein Name; Ich danke Dir für jedes Zeichen Deines unergründlichen Ratschlusses und preise jedes Zeugnis Deiner Heimsuchungen. Nachdem Du erlaubtest, Mich in dieses Gefängnis zu werfen, hast Du es für Mich in einen Paradiesgarten verwandelt und bewirkt, daß es ein Gemach am Hofe ewiger Gemeinschaft werde.7.15:5Wie zahlreich sind die Verse, die Du auf Mich herniedersandtest, und Meine Gebete an Dich, die Du vernahmst. Wie mannigfaltig sind die Offenbarungen, die Du durch Mich ins Sein gerufen, und die Erfahrungen, die Du in Mir bezeugtest.7.15:6Verherrlicht sei Dein Name. Mannigfache Prüfungen waren machtlos, Mich davon abzuhalten, Dir zu danken, und Meine Unzulänglichkeiten konnten Mich nicht hindern, Deine Tugenden zu preisen. Die Ungläubigen hatten beabsichtigt, Meinen Wohnsitz in einen Ort der Schande und Erniedrigung zu verwandeln. Du aber hast Mich verherrlicht durch Mein Dein-Gedenken, hast Mich erhöht durch Meinen Lobpreis Deiner, hast Mir gnädig durch die Offenbarungen Deiner Einheit geholfen und hast Mir durch den Strahlenglanz Deiner Urewigkeit große Ehre gewährt. Dem Feuer befiehlst Du: »Sei Meinem Diener ein lindernder Balsam«, und dem Kerker: »Sei du Meinem Diener ein Sitz zarten Erbarmens, als Zeichen Meiner Gegenwart!« Ja, Ich schwöre bei Deiner Herrlichkeit: Mir ward der Kerker zum Lustgarten des Paradieses und diente als des Himmels edelster Ort.7.15:7Gepriesen und verherrlicht bist Du! Wie oft kam Not über Mich, und Du mildertest sie und wandtest sie ab durch Deine gütige Gunst; und wie viele Male wurde Aufruhr gegen Mich geschürt von der Hand des Volkes, und Du ließest ihn wieder abklingen durch Dein zartes Erbarmen. Wie oft entfachten die Nimrode Feuer, Mich zu verbrennen, Du aber machtest es zu Balsam für Mich; in wie vielen Fällen beschlossen die Ungläubigen Meine Erniedrigung, und Du wandeltest sie in Ehrenzeichen für Mich…7.15:8Wahrlich, Du bist eines jeden ernsten Suchers höchstes Verlangen und das Ziel der Sehnsucht derer, die sich nach Dir sehnen. Du bist Er, der bereit ist, dem Rufe derer zu antworten, die Deine göttliche Einheit erkannt haben, und Er, vor dem die Verzagten in Ehrfurcht stehen. Du bist der Helfer der Bedürftigen, der Befreier der Gefangenen, der Tyrannenstürzer, der Zerstörer der Übeltäter, der Gott aller Menschen, der Herr alles Erschaffenen. Dein sind die Reiche der Schöpfung und der Offenbarung, o Du Herr aller Welten.7.15:9O Allgenügender! Du genügst Mir in jeder Drangsal, die Mich befallen, in jedem Leid, das sich vor Mir auftürmen mag. Du bist Mein einziger Gefährte in Meiner Einsamkeit, Meines Herzens Wonne in Meiner Verlassenheit, Mein Meistgeliebter in Meinem Kerker und Meiner Wohnstatt. Kein Gott ist außer Dir!7.15:10Wem Du genügest, den soll kein Gram bedrücken; wen Du beschützest, wird nie vergehen; wem Du hilfst, der wird niemals erniedrigt; auf wen Du blickst, der soll Dir niemals ferne sein.7.15:11So schreibe für uns alles nieder, was von Dir ist, und vergib uns, was wir sind. Wahrlich, Du bist der Herr der Macht und Herrlichkeit, der Herr aller Welten! »Fern sei der Herrlichkeit Deines Herrn, des Herrn aller Größe, was sie Ihm zuschreiben, und Friede sei auf Seinen Gesandten, und Preis sei Gott, dem Herrn aller Welten.«
Qur’án 37:180–182.
Q7.167.16:1Ruhm sei Dir, o Gott! Du bist der Gott, der vor allem war, der nach allem sein wird und alles überdauert. Du bist der Gott, der alles kennt und über alles erhaben ist. Du bist der Gott, der gnädig ist zu allem, der zwischen allem richtet und dessen Schau alles umfaßt. Du bist Gott, mein Herr, Du kennst meine Lage, Du siehst mein inneres und äußeres Sein.7.16:2Vergib mir und den Gläubigen, die auf Deinen Ruf antworten. Sei Du mein allgenügender Helfer vor dem Unheil derer, die Kummer auf mich laden möchten oder mir übel wollen. Wahrlich, Du bist der Herr alles Erschaffenen. Du genügst jedem, doch keiner ist sich selbst genug ohne Dich.7.177.17:1Ich flehe zu Dir, bei dem strahlenden Glanz Deines herrlichen Angesichts, der Majestät Deiner altehrwürdigen Hoheit und der Macht Deiner überragenden Herrschaft, verordne jetzt für uns das volle Maß dessen, was gut und ziemlich ist, und bestimme uns die Fülle aus dem Strom Deiner Gunst. Denn Geben macht Dich nicht arm, noch mindert Schenken Deinen Reichtum.7.17:2Verherrlicht seiest Du, o Herr! Wahrlich, ich bin arm, Du aber bist wahrhaft reich; wahrlich, ich bin gering, Du aber bist wahrhaft mächtig; wahrlich, ich bin schwach, Du aber bist wahrhaft kraftvoll; wahrlich, ich bin erniedrigt, Du aber bist fürwahr der Erhabenste; wahrlich, ich bin in Not, Du aber bist fürwahr der Herr der Macht.7.187.18:1Verordne für mich, o Herr, alles Gute, das Du erschaffen hast oder erschaffen wirst, und schirme mich vor allem Übel, das Du verabscheust unter den Dingen, die Du entstehen ließest oder entstehen lassen wirst. Dein Wissen umfaßt fürwahr alle Dinge. Gepriesen seiest Du. Es gibt wahrlich keinen Gott außer Dir, und nichts in den Himmeln oder auf Erden oder zwischen ihnen kann jemals Deine Absicht vereiteln. Du bist in Wahrheit mächtig über alle Dinge.7.18:2Fern sei es der Erhabenheit Deines Wesens, o mein Gott, daß jemand Deine Güte oder Gunst suche. Fern sei es Deiner überirdischen Herrlichkeit, daß jemand Dich um die Beweise Deiner Gaben und Deines zarten Erbarmens bitte. Zu hoch bist Du, als daß eine Seele von Dir die Offenbarung Deiner huldvollen Vorsehung und liebenden Fürsorge erflehte, und Deine Herrlichkeit ist zu heilig, als daß jemand Dich um das Strömen Deines Segens, um Deine himmlische Großmut und Gnade anriefe. In allen Teilen Deines Reichs, im Himmel wie auf Erden mit ihren mannigfachen Gaben, bist Du unermeßlich verherrlicht über alles, dem eigenes Sein zugeschrieben werden kann.7.18:3Was ich von Dir erbitte, o mein Gott, ist: Mache mich fähig, bevor meine Seele den Körper verläßt, Dein Wohlgefallen zu erlangen, sei es auch nur für einen Augenblick, kürzer als der kleinste Bruchteil eines Senfkorns. Denn wenn meine Seele scheidet, während Du zufrieden mit mir bist, bin ich frei von jeder Angst und Sorge; doch verließe sie mich, während Du mir zürnst, so nützte mir keine gute Tat, hätte ich auch alle vollbracht, und nichts könnte mich erhöhen, hätte ich auch alle Ehre und allen Ruhm erworben.7.18:4So flehe ich inbrünstig zu Dir, o mein Gott, gewähre mir gnädig Dein Wohlgefallen, wenn Du mich emporsteigen läßt zu Dir und mich in Deine heilige Gegenwart rufst, bist Du doch seit aller Ewigkeit der Gott grenzenloser Güte für das Volk Deines Reiches, der Herr unübertroffener Gaben für alle, die im erhabensten Himmel Deiner Allmacht weilen.7.197.19:1Wie viele Seelen, zum Leben erweckt, wurden auf Deinem Pfad schrecklicher Erniedrigung ausgesetzt, um Dein Wort zu erhöhen und Deine göttliche Einheit zu verherrlichen! Wieviel Blut wurde für Deinen Glauben vergossen, um die Glaubwürdigkeit Deiner göttlichen Botschaft zu beweisen und Dein Lob zu feiern! Welcher Reichtum wurde zum Raub auf dem Pfade Deiner Liebe, um Deine erhabene Heiligkeit zu bekräftigen und Deinen ruhmreichen Namen zu preisen! Wieviele Füße wanderten im Staub, um Dein heiliges Wort zu erhöhen und Deinen Ruhm zu preisen! Wie groß ist der Chor klagender Stimmen, wie zahllos die Herzen, die Entsetzen packte, wie schmerzlich das Leid, das niemand ermessen kann als Du, wie unsagbar die Not und das Elend, unergründlich für alle außer Dir – all dies, o mein Gott, um Deine erhabene Heiligkeit zu erweisen und die überragende Wesensart Deiner Herrlichkeit darzutun.7.19:2Dieses Los wurde von Dir bestimmt, damit alles Erschaffene bezeuge, nur um Deinetwillen ins Dasein gerufen zu sein. Du hast ihnen vorenthalten, was ihren Herzen Ruhe bringt, auf daß sie mit Gewißheit erkennen, daß alles, was Deinem heiligen Sein verbunden ist, all dem, was ihnen sonst genügte, weit überlegen und darüber erhaben ist, da Deine unüberwindliche Macht alles durchdringt, und nichts sie je vereiteln kann.7.19:3Du hast fürwahr diese bedeutenden Ereignisse geschehen lassen, damit die Einsichtigen bereitwillig anerkennen, daß sie von Dir ausersehen sind, die Größe Deiner göttlichen Einheit darzutun und die Erhabenheit Deiner Heiligkeit zu bestätigen.7.207.20:1Ruhm sei Dir, o Herr! So mancher mag nach Deinem Ratschluß, aller irdischen Güter bar, von Anbeginn seines Lebens bis zu seinem Aufstieg zu Dir durch Deine Fügung in Armut leben müssen, doch läßt Du ihn vom Baume Deiner Liebe sprossen, ist solche Gabe fürwahr weit besser für ihn als alle Dinge, die Du im Himmel und auf Erden und überall dazwischen erschaffen hast; denn durch die Offenbarung Deiner Gunst wird er die himmlische Heimat erben und teilhaben an den guten Gaben, die Du darin bereitet hast. Unerschöpflich ist, was mit Dir ist. Dies ist fürwahr Dein Segen, den Du so, wie es Deinem Willen gefällt, denen gewährst, die auf dem Pfade Deiner Liebe wandeln.7.20:2Wie viele Seelen wurden in früheren Zeiten um Deinetwillen getötet, und heute rühmen sich alle ihrer Namen! Und wie groß ist die Zahl derer, die Du befähigtest, irdischen Reichtum zu erwerben, und die ihn horteten, während sie Deiner Wahrheit verlustig gingen; heute aber sind sie vergessen. Sie sind schmerzlich gezüchtigt und hart gestraft.7.20:3O Herr! Sorge für ein rasches Wachstum des Baumes Deiner göttlichen Einheit, netze ihn, o Herr, mit den strömenden Wassern Deines Wohlgefallens und lasse ihn vor den Offenbarungen Deiner göttlichen Gewißheit solche Früchte tragen, wie Du sie wünschst, zu Deinem Ruhme, zu Deiner Verherrlichung, zu Deinem Lob und Dank, um Deinen Namen zu preisen, die Einzigkeit Deines Wesens zu rühmen und um Dir Verehrung darzubringen; denn dies alles liegt in Deiner und in keines anderen Hand.7.20:4Groß ist die Seligkeit jener, deren Blut Du erwählt hast, den Baum Deiner Bestätigung zu tränken und so Dein heiliges, unwandelbares Wort zu erhöhen.7.20:5Verordne für mich, o mein Herr, und für die, so an Dich glauben, was nach Deinem Urteil das Beste für uns ist, wie es im Mutterbuch geschrieben steht; denn in Deiner festen Hand hältst Du das allen Dingen bestimmte Maß.7.20:6Unaufhörlich regnen Deine guten Gaben herab auf die, welche Deine Liebe hegen, und die wundersamen Zeichen Deiner himmlischen Großmut werden denen, die Deine göttliche Einheit anerkennen, reichlich gewährt. Wir befehlen, was Du uns bestimmt hast, Deiner Fürsorge und erflehen von Dir all das Gute, das Dein Wissen umfaßt.7.20:7Schütze mich, o mein Herr, vor allem Übel, das Dein allumfassendes Wissen bemerkt, denn es gibt keine Macht, keine Kraft außer in Dir, kein Sieg bahnt sich an, er komme denn aus Deiner Gegenwart, und der Befehl ist allein bei Dir. Was Gott gewollt hat, ist geschehen, und was Er nicht will, wird nicht sein.7.20:8Es gibt weder Macht noch Kraft außer in Gott, dem höchst Erhabenen, dem Mächtigsten.7.217.21:1O Herr! Laß alle Völker der Erde eintreten in das Paradies Deines Glaubens, so daß kein Geschöpf jenseits der Umfriedung Deines Wohlwollens bleibe.7.21:2Seit unvordenklichen Zeiten bist Du fähig zu tun, was Dir gefällt, und überragst, was immer Du wünschest.
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