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Das Universale Haus der Gerechtigkeit

31. Oktober 2017

An die Bahá’í der Welt

Innig geliebte Freunde,

1der Strom der Berichte aus allen Kontinenten reißt nicht ab, aber wir möchten nicht länger damit warten, Ihnen unsere grenzenlose Freude zu übermitteln. Die überströmende Liebe und Wertschätzung für Bahá’u’lláh, die auf der ganzen Welt anlässlich des 200. Jahrestages Seiner Geburt bezeugt wurde, hat uns sehr bewegt. In unterschiedlichsten Umgebungen, von Wohnungen bis hin zu Stadien, wurde Sein Leben mit äußerster Hingabe und bemerkenswerter Kreativität gefeiert. Bei vielen Versammlungen überstieg die Anzahl der Gäste die der Bahá’í um ein Vielfaches; in einigen Inselstaaten lässt sich die Teilnehmerzahl sogar als nennenswerter Anteil der Gesamtbevölkerung bemessen. Wir möchten hier wahrlich unser Erstaunen über die Flut der von Bahá’u’lláh ausgegossenen Gnade zum Ausdruck bringen. Und in jeder kostbaren Anstrengung, die unternommen wurde, um Ihn zu ehren, erkennen wir das aufrichtige Bemühen jedes Gläubigen, einen vollen Anteil zu erreichen. Vor dem Hintergrund all dessen, was sich ereignet hat, sind wir gewiss, dass jeder Einzelne von Ihnen über die Auswirkungen und Folgerungen für den Fortschritt der Sache in der eigenen Umgebung nachdenken möchte. Wir bitten Sie inständig, in jedem Menschen, der Ihre Einladung annahm, einen potenziellen Mitgestalter beim Prozess der Gemeindebildung zu sehen. Denken Sie darüber nach, wie sich Bedingungen schaffen lassen, die es vielen ermöglichen, diesen Pfad gemeinsam zu gehen. In Verbindung gebracht mit der verwandelnden Kraft der Offenbarung kann jede Seele Bahá’u’lláh näherkommen, an Fähigkeit wachsen, Freude im Dienst finden und lernen, andere zu unterstützen. Die Ergebnisse der großartigen Anstrengung, die Sie unternommen haben, sind ausgesprochen vielversprechend – doch um diese Verheißung zu erfüllen, bedarf es des Muts und der Standhaftigkeit. Mögen die Kräfte, die in diesem Zeitraum freigesetzt wurden, Ihren persönlichen und kollektiven Bestrebungen nicht nur während der verbleibenden Zeit dieses Jubiläumsjahres, sondern auch im Verlauf aller acht Zyklen, die zum zweihundertsten Jahrestag der Geburt des Báb führen, Schwungkraft verleihen. Mit gesteigerter Erwartung und mit Herzen, die göttliche Gnadengaben für Sie erflehen, preisen wir die Altehrwürdige Schönheit, Die uns in diesen Tagen einen weiteren Blick auf Seine die Seelen bezaubernde Herrlichkeit zu erhaschen gestattete.

[gezeichnet: Das Universale Haus der Gerechtigkeit]

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