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28. September 1956 201:0_378Liebe Bahá’í-Schwester: 201:1Der geliebte Hüter hat Ihren jüngsten Brief erhalten und mich beauftragt, Ihnen in seinem Namen zu antworten. 201:2Er war tief betrübt, als er vom Hinscheiden von Herrn Rahmatollah Saffar erfuhr. Er schätzt zutiefst die Dienste, die er dem Glauben erwies und möchte seiner Familie sein liebevolles Mitgefühl übermitteln und sie seiner Gebete für den Fortschritt seiner Seele versichern. 201:3Der Hüter wird in Kürze dem deutschen Nationalen Geistigen Rat fünfhundert Pfund für die Unterstützung der Lehrarbeit senden … 6. Oktober 1956 (Erste Sommerschule in Österreich) 202:0_379Liebe Bahá’í-Freunde: 202:1Der geliebte Hüter hat Ihre Grußbotschaft vom 29. August, die von allen unterzeichnet wurde, die bei diesem wichtigen Anlass dabei waren, einschließlich der Anlagen erhalten, und er hat mich beauftragt, Ihnen in seinem Namen zu antworten. Er war glücklich, die Namen von so vielen Teilnehmern zu sehen, da solche Versammlungen allen Freunden einen frischen Geist und erneute Entschlossenheit zur Fortsetzung der Arbeit vermitteln. 202:2Der Hüter versichert Ihnen, dass er Ihrer in seinen liebevollen Gebeten gedenkt und er bittet Sie dringend, stetig, mutig und mit ganzem Herzen Ihre Ziele in dem historischen geistigen Weltkreuzzug zu verfolgen, zuversichtlich, dass dies die Segnungen Bahá’u’lláhs anziehen wird … 202:3Möge der Allmächtige Ihre Schritte auf dem Weg des Dienens leiten, alle Hindernisse aus Ihrem Weg räumen und es Ihnen ermöglichen, den Umfang Ihrer verdienstvollen Dienste zu erweitern und großartige Siege in den kommenden Tagen zu erringen, 202:3_380Ihr wahrer Bruder,
Shoghi 20. Oktober 1956 203:0_381Liebe Bahá’í-Freunde: 203:1Ihr liebevoller Brief vom 3. Oktober wurde dem Geliebten Hüter vorgelegt. 203:2Der Hüter hat mich angewiesen, Ihrem Rat zu versichern, dass er dafür betet, dass jedes Hindernis auf dem Weg zum Erwerb des Grundstücks für den Tempel in Frankfurt entfernt werden möge. 203:3Er hofft, dass Sie und Ihr Ausschuss die Angelegenheit weiterhin mit Hochdruck behandeln, da er hofft, dass diese wichtige Angelegenheit in naher Zukunft erfolgreich zu Ende gebracht werden kann. 203:4Sobald Sie den Kauf abgeschlossen haben, würde er sich über ein Telegramm von Ihnen freuen. 203:5Er schickt seine liebevollen Grüße an jeden von Ihnen … 22. Oktober 1956 (Lehrkonferenz)204:0_382Liebe Bahá’í-Freunde: 204:1Der geliebte Hüter hat den Brief vom 30. September, den Sie alle unterzeichneten, erhalten und mich beauftragt, Ihnen in seinem Namen zu antworten. 204:2Wenn wir innehalten und darüber nachdenken, dass wir bereits im vierten Jahr des geistigen Weltkreuzzugs stehen, erkennen wir, dass wir es uns nicht leisten können, auf unsere vergangenen Erfolge zu blicken, dass wir uns vielmehr der Zukunft und der gewaltigen Aufgaben, die vor uns liegen, stellen müssen. 204:3Er weiß, dass die Verwirklichung der Ziele des Kreuzzugs ein Anliegen ist, das zutiefst im Herzen eines jeden Gläubigen verankert ist, und er ist zuversichtlich, dass durch diese Konferenz Teilnehmer mit erneuerter Entschlossenheit ausgesandt wurden, um in den kommenden Tagen und Wochen einzeln und gemeinsam alles in ihrer Macht Stehende zu tun, um den letztlichen Erfolg zu sichern … 204:4Möge der Allmächtige Sie in Ihren stetigen Bemühungen zur Verbreitung des Glaubens leiten und Sie bei der kontinuierlichen Ausweitung Ihrer geschätzten Unternehmungen unterstützen und in den kommenden Tagen dem Fortschritt und der Festigung seiner Institutionen einen kräftigen Schwung verleihen. 204:4_383Ihr wahrer Bruder,
Shoghi 9. November 1956 205:0_384Liebe Bahá’í-Freunde: 205:1Der Geliebte Hüter hat mich angewiesen, Ihren letzten Brief an ihn, in Bezug auf den Tempelentwurf und weiteres zu beantworten. 205:2Dem Hüter gefallen die Anpassungen, die Herr Rocholl an seinem Entwurf vorgenommen hat, und er genehmigt jetzt die Zeichnungen, die Sie ihm geschickt haben. Deshalb sollten Sie jetzt mit den folgenden Einschränkungen weiter machen. 205:3Keine weiteren Änderungen sollten am Entwurf vorgenommen werden. Wenn es notwendig ist, die Größe zu reduzieren, um im Rahmen der finanziellen Mittel zu bleiben, ist dies zulässig, aber sonst sollte keine Veränderung der Größe oder der Proportionen vorgenommen werden. 205:4Wie bereits mitgeteilt, ist der Hüter der Ansicht, dass die Baukosten für diesen Tempel 300.000 $ nicht übersteigen dürfen. Er ist bereit, einer Anhebung dieser Grenze für die Ausstattung um 20.000 $, höchstens aber um 30.000 $ zuzustimmen. 205:5Jetzt ist es notwendig, dass Ihr Rat die Angelegenheit genau untersucht und das weitere Vorgehen beschließt, um den Tempel innerhalb dieses finanziellen Rahmens zu bauen. Der Tempel muss von den Bahá’í der Welt finanziert werden und angesichts der hohen Ausgaben überall ist Sparsamkeit bei all unseren Unternehmungen zwingend erforderlich, sowie dass Budgetgrenzen gesetzt werden. 205:6Das Wichtigste ist jetzt, ein Haus der Andacht zu bauen; das wird unermesslichen geistigen Segen bringen, eine breite öffentliche Aufmerksamkeit und, so wollen wir hoffen, zu einer raschen Zunahme der Zahl der Bahá’í und der Zentren führen. 205:7Wie ich aufgezeigt habe, ist es hinnehmbar, die Größe des Bauwerks zu verringern, sofern es notwendig ist, aber es sollten keine Änderungen am Entwurf oder den Proportionen der Hauptstruktur des Gebäudes gemacht werden. 205:8Der finanzielle Rahmen von 320.000 $ bezieht sich auf den fertigen Tempel einschließlich der Installation und Ausstattung. 205:9Natürlich kann der Tempel nicht gebaut werden, bevor das Grundstück erworben wurde. Er bittet Ihren Rat dringend, diese wichtige Angelegenheit auf jede mögliche Weise zu beschleunigen. Er fürchtet, wenn die Arbeiten am Tempel nicht frühzeitig begonnen werden, könnte es unmöglich werden, den Tempel in Deutschland im Laufe des Zehnjahreskreuzzugs zu bauen. 205:10Er versichert Ihnen, für Sie zu beten. Er schickt seine liebevollen Grüße … 205:11P. S. Die Entscheidung, welche Materialien verwendet werden sollen, überlässt er ihrem Rat. Sie sollten sich bemühen, Materialien einzusetzen, die nicht zu teuer und doch für den Tempel angemessen sind. 15. November 1956 206:0_385Geliebte Schwester:
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