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117:5_250Ihr wahrer Bruder, 117:5_251Shoghi 22. April 1951118:0_252An den Bahá’í-Jugendausschuss von Deutschland und Österreich 118:1Er hofft, dass die deutsche Jugend trotz der Tatsache, dass sie jetzt persische Mitarbeiter in ihrer Mitte hat, die Arbeit in Deutschland in erster Linie als ihre Aufgabe ansieht und nicht als die der ausländischen Studierenden, seien sie Perser, Amerikaner oder irgend einer anderen Nationalität. 118:2Jedes Land muss seine eigene aktive Schar von Dienern heranbilden, und es ist nur recht und billig, dass die deutsche Jugend den Löwenanteil ihrer Arbeit tut und sie nicht anderen überlässt. Er hat das Gefühl, dass die deutschen Bahá’í-Jugendlichen in den letzten Jahren große Fortschritte gemacht haben, und er betet darum, dass sie damit fortfahren mögen. Er drängt Euch dazu, all Eure Bemühungen auf diesen wichtigen Bereich der Bahá’í-Tätigkeiten zu konzentrieren, nämlich die Konsolidierung und Unterstützung der Tätigkeiten der jungen Männer und Frauen, die in diesem Land in der Sache Gottes aufgenommen wurden. 31. Mai 1951119:1Er hat keine Einwände dagegen, dass … für einen Besuch nach Persien geht. Es wäre eine freudvolle Erfahrung für ihn, sich dort mit den Gläubigen zu treffen. Sie sollten seiner Ansicht nach aber bedenken, dass Verwaltungserfahrungen und Vorgehensweisen keine Stärke des Ostens sind. Im Gegenteil, die Bahá’í-Verwaltung, soweit sie vom durchschnittlichen Bahá’í begriffen wird, hat im Westen, insbesondere in Amerika, weit größere Fortschritte gemacht. 119:2Was wir von unseren orientalischen Brüdern lernen können, ist Ehrfurcht, Selbstaufopferung, bedingungslosen Gehorsam und vollständige Hingabe an die Sache. Das sind wunderbare Eigenschaften, denen der Westen nacheifern sollte. Im Gegenzug bieten wir ihnen unseren Sinn für Prinzipien, Effizienz und Handlungsfähigkeit. 19. September 1951120:0_253An die Bahá’í, die an dem Treffen in Dilsberg am 22. August 1951 teilnahmen 120:1Der geliebte Hüter war sehr glücklich, dass so viele junge Freunde sich versammelt haben, um den Glauben zu studieren und miteinander die Bahá’í-Gemeinschaft zu pflegen. 120:2Er ist sicher, dass diese Erfahrungen unter Ihnen ein größeres Gefühl der Hingabe erzeugen und Ihre Herzen im Dienst für Bahá’u’lláh vereinen. 120:3Er bittet Sie alle dringend, die Lehren in Ihrem persönlichen Leben zu verwirklichen, sie zu studieren und auch die Prinzipien der Gemeindeordnung zu erlernen. 120:3_254[Vom Hüter hinzugefügt:] 120:4Möge der Geliebte unserer Herzen Sie führen und segnen, jedes Hindernis aus Ihrem Weg räumen und Ihnen helfen, zunehmend zur Festigung der Institutionen Seines Glaubens beizutragen, 120:4_255Ihr wahrer Bruder, 120:4_256Shoghi 30. Oktober 1951121:1Der geliebte Hüter hat durch den Nationalen Rat von Ihrer ernsten Erkrankung und Ihren Leiden erfahren, und er möchte, dass Ich Ihnen seine liebevolle Zuneigung und seine inständigen Gebete für Ihre Erholung zusichere. 121:2Das Leben trifft uns manchmal mit sehr harten Prüfungen, aber wir müssen uns immer daran erinnern, dass, wenn wir geduldig den Willen Gottes annehmen, Er für uns auf andere Weise für einen Ausgleich sorgt. Mit Glauben und Liebe müssen wir geduldig sein, dann wird Er uns gewiss belohnen. 121:3Der Hüter betet auch für Ihre Kinder, auf dass sie zur Freude Ihres Herzens heranwachsen und wunderbare Bahá’í werden. 6. Dezember 1951122:0_257An die Bahá’í-Jugendlichen, die am Treffen in Maulbronn am 28. Oktober 1951 teilnahmen 122:0_258Liebe Bahá’í Freunde, 122:1der geliebte Hüter hat sich sehr über Eure Nachricht gefreut und war glücklich zu sehen, dass so viele von Euch zusammenkamen, um miteinander über Mittel und Wege zur Verbreitung der göttlichen Botschaft in Deutschland zu beraten. 122:2Er versichert Euch, dafür zu beten, dass Eure Bemühungen gesegnet sein werden, und er bittet Euch dringend, soweit möglich, in Orte Deutschlands zu ziehen, wo es entweder keine Bahá’í gibt oder nur eine schwache Gruppe. Eure Anwesenheit würde dabei helfen, ein neues Zentrum zu gründen. 20. Januar 1952123:0_259An die Bahá’í, die am Jugend-Wintertreffen am 28. Dezember 1951 teilgenommen haben 123:1Er war sehr glücklich darüber, dass so viele an diesem Jugendtreffen teilnehmen konnten, und er vertraut darauf, dass das gemeinsame Studium der Lehren und Euer geistiger Gedankenaustausch bei dieser Gelegenheit dazu führen, dass Ihr Euer Leben noch zielstrebiger dem Glauben Bahá’u’lláhs und seinen Erfordernissen widmen werdet und dass Ihr Eure Freunde daheim zu weiterem Forschen, engerer Eintracht und erhöhter Aktivität inspirieren werdet. 14. März 1952124:1… Er bittet Sie dringend, so viel von Ihrer Zeit wie möglich der Lehrarbeit selbst zu widmen statt dem Schreiben über technische oder theoretische Fragestellungen, vor allem in Bezug auf den Glauben, denn die Bahá’í-Haltung in Bezug auf Themen wie Soziologie und Wirtschaft muss im Laufe der Zeit entwickelt werden und kann unmöglich zu diesem Zeitpunkt ausgearbeitet werden. Es wäre verfrüht, das jetzt zu tun. Dies bedeutet nicht, dass Sie nicht für den bestmöglichen Einsatz des Manuskripts, das Sie ihm schickten, sorgen sollten, aber er würde Ihnen nicht raten, in nächster Zukunft viel Zeit mit einer ähnliche Arbeit zu verbringen. 12. April 1952125:0_260An die Bahá’í-Jugendlichen von Deutschland, die am jährlichen Weltjugendtag teilgenommen haben125:1Er hofft, dass jeder der Anwesenden neue Kraft und Entschlossenheit daraus ziehen konnte, um mit all seinen Kräften zu lehren und neue Seelen für die Sache Gottes zu gewinnen. 7. Mai 1952126:0_261An die Bahá’í-Gemeinde Heidelberg 126:0_262Liebe Bahá’í Freunde, 126:1Ihr Brief vom 26. April erreichte den geliebten Hüter, und er würdigte ihre freundlichen Worte sehr. Auch ich habe mich sehr darüber gefreut. 126:2Er wird in den Heiligen Schreinen um den Segen für Ihre Arbeit in Heidelberg beten und dass Sie in der Lage sein werden, den Glauben in dieser Gegend, vor allem unter der Studentenschaft zu verbreiten…
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